Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus orthostachys
Auch bekannt als: Rubus orthostachys
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer die Geradachsige Haselblattbrombeere einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrem ungewöhnlich niedrigen, kompakten Wuchs erinnert sie fast an einen Zwergstrauch und unterscheidet sich damit stark von den rankenden Gartenbrombeeren. Im Naturgarten ist sie eine echte Entdeckung, da sie spezialisierten Faltern wie dem Rotbraunen Dickkopffalter (Spialia sertorius) eine wertvolle Energiequelle bietet. Als heimische Wildart besetzt sie ökologische Nischen, ohne dabei durch Wuchern andere Pflanzen zu verdrängen. Wenn du eine pflegeleichte, standorttreue Art für kalkreiche Böden suchst, ist dieser kleine Strauch die perfekte Wahl für dich.
Kompakter Wildstrauch: Ein exklusiver Hotspot für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Brombeere ein Magnet für spezialisierte Dickkopffalter. Besonders Arten wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Südliche Würfel-Dickkopffalter (Spialia rosae) nutzen das Blütenangebot intensiv. Auch für seltenere Arten wie den Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) stellt sie eine wichtige Lebensgrundlage dar. Die Pflanze lebt in einer AM-Mykorrhiza (einer Symbiose mit Bodenpilzen), was die Nährstoffdynamik im Gartenboden verbessert. Im Spätsommer bieten die Früchte zudem eine willkommene Nahrungsergänzung für heimische Singvögel.
Die Pflanze wird aufgrund ihrer Bewehrung mit Stacheln als nicht kindersicher eingestuft, was bei der Standortwahl im Garten berücksichtigt werden sollte. Giftige Eigenschaften sind nicht bekannt, die Früchte sind für Mensch und Tier unbedenklich. Ein Kontakt mit den stacheligen Trieben kann jedoch zu kleinen Kratzern führen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.405 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Ellenberg Feuchte 4: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, wobei die Pflanze kurze Trockenphasen gut verträgt.
Ellenberg Nährstoffe 5: Ein normaler Gartenboden als Mittelzehrer (Boden mit durchschnittlichem Nährstoffgehalt) ist ideal.
Ellenberg Reaktion 8: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden für ein gesundes Wachstum.
Pflanzzeit: Setze die Brombeere im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Platzierung: Aufgrund der geringen Höhe von 0,41 m eignet sie sich hervorragend für den vorderen Bereich von Wildstrauchhecken.
Pflege: Ein Rückschnitt ist kaum notwendig, da sie von Natur aus kompakt wächst und nicht zum Wuchern neigt.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – beide schätzen kalkhaltige Böden und bilden im Halbschatten von Sträuchern eine schöne Lebensgemeinschaft.
Die Geradachsige Haselblattbrombeere (Rubus orthostachys) gehört zur großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie gilt als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor der Entdeckung Amerikas 1492 bei uns heimisch wurde) und besiedelt bevorzugt sonnige Standorte. Ihr natürlicher Lebensraum sind lichte Waldränder und Gebüsche auf basenreichen Untergründen. Mit einer stabilen Wuchshöhe von genau 0,41 m bleibt sie sehr niedrig, verholzt aber charakteristisch wie ihre größeren Verwandten.
2 Videos zu Geradachsige Haselblattbrombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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