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Rubus grandiflorus
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Auch bekannt als: Rheinländische Haselblattbrombeere
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt Rubus parahebecarpus durch ihre auffallend großen, weißen Blüten auf, die im Vergleich zu anderen Wildbrombeeren besonders prächtig wirken. Als heimische Art ist sie ein unverzichtbarer Baustein für den Naturgarten, da sie seltenen Schmetterlingen wie dem Roten Würfelfalter (Spialia sertorius) eine Lebensgrundlage bietet. Während viele gezüchtete Beerensträucher ökologisch stumm bleiben, fördert diese Pflanze aktiv die Insektenvielfalt. Du schaffst mit ihr eine wertvolle Nische für spezialisierte Arten in deiner Gartenhecke. Wenn du Wert auf echte Biodiversität legst, ist diese Wildpflanze die richtige Wahl für dich.
Große Blüten für seltene Falter: Ein echtes Kraftpaket für deine Naturhecke.
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Diese Art ist eine wertvolle Nektarpflanze für zahlreiche Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere Dickkopffalter wie der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius), der Rosen-Würfelfalter (Spialia rosae) und der Mosaik-Dickkopffalter (Muschampia tessellum). Auch verschiedene Perlmuttfalter, darunter der Gelbring-Perlmuttfalter (Boloria frigga) und der Alpen-Perlmuttfalter (Boloria freija), nutzen das Angebot. Die Beeren bieten zudem im Spätsommer eine wichtige Nahrungsgrundlage für die heimische Vogelwelt. Durch die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen trägt sie zur Vitalität des Gartenbodens bei.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, da ihre Triebe mit Stacheln besetzt sind, die bei unvorsichtiger Berührung zu Kratzern führen können. Trage bei Pflegearbeiten und beim Rückschnitt feste Gartenhandschuhe. In Bezug auf Giftigkeit ist die Pflanze für Menschen und Haustiere unbedenklich.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Rubus parahebecarpus gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). In Deutschland ist sie als indigen (einheimisch) eingestuft und besiedelt vorzugsweise Waldränder und Gebüsche. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre großen Blüten aus, worauf auch das Synonym Rubus grandiflorus hindeutet. Eine Besonderheit ist ihre Lebensweise mit Arbuskulärer Mykorrhiza (AM), einer Symbiose mit Bodenpilzen, die der Pflanze hilft, Nährstoffe besser aufzunehmen. Laut Roter Liste gilt sie als derzeit nicht gefährdet.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.