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Rubus passaviensis
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Auch bekannt als: Rubus passaviensis
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren charakteristischen, bogig wachsenden Trieben und den typisch gefiederten Blättern lässt sich die Passauer Brombeere (Rubus passaviensis) sofort erkennen. Diese Art ist eine echte botanische Rarität und wird auf der Roten Liste als extrem selten geführt. In deinem Garten leistest du mit ihr einen aktiven Beitrag zum Artenschutz, von dem besonders spezialisierte Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Kleine Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) profitieren. Da sie indigen (einheimisch) ist, passt sie perfekt in ein ökologisches Pflanzkonzept. Wenn du dieser Kostbarkeit einen Platz gibst, hilfst du direkt dabei, eine verschwindende Art für die Zukunft zu bewahren.
Botanische Rarität: Schütze eine der seltensten Brombeeren unserer Heimat.
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Die Passauer Brombeere ist eine lebenswichtige Tankstelle für eine Vielzahl gefährdeter Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) von ihrem Nektarangebot. Auch seltenere Arten wie Muschampia tessellum oder Muschampia cribrellum nutzen die Blüte. Da die Pflanze zur indigenen Flora gehört, ist sie perfekt auf die Bedürfnisse unserer heimischen Insektenwelt abgestimmt. Durch ihre Seltenheit fungiert sie in deinem Garten als wichtiges Trittsteinbiotop für die Erhaltung dieser spezialisierten Falterarten.
Die Passauer Brombeere ist aufgrund ihrer kräftigen Dornen als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht Verletzungsgefahr bei direktem Kontakt, weshalb sie nicht direkt an Spielbereichen stehen sollte. Abgesehen von der mechanischen Gefahr durch die Stacheln ist die Pflanze ungiftig.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Die Passauer Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist Waldränder und Gebüsche, wobei sie als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder als einheimisch gilt) fest in unseren Ökosystemen verwurzelt ist. Morphologisch ähnelt sie anderen Brombeerarten, unterscheidet sich jedoch durch feine Details in der Bestachelung und Blattform. Aufgrund ihres Status als extrem seltene Art (Rote Liste R) kommt ihr eine besondere Bedeutung in der Erhaltung der regionalen Biodiversität zu.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.