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Rubus nigricans
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Auch bekannt als: Träufelspitzen-Brombeere
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Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Piedmont-Brombeere (Rubus pedemontanus) sind ihre bogig überhängenden Ruten mit den dunklen Stacheln, die ihr ein wehrhaftes Aussehen verleihen. Als heimische Wildart ist sie ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt in deinem Garten. Besonders seltene Falter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) finden hier wichtige Nahrung. Durch ihre Wuchsform bietet sie zudem geschützte Rückzugsräume für kleine Gartenbewohner. Wenn du ihr ein Plätzchen im Halbschatten gönnst, tust du aktiv etwas für den regionalen Artenschutz. In deinem Naturgarten schließt sie eine wichtige Lücke im Ökosystem.
Heimische Wildbrombeere: Ein wichtiger Nektar-Stopp für seltene Perlmuttfalter.
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Diese Brombeerart ist eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Arten wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Alveus-Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) von ihren Blüten. Auch seltene Perlmuttfalter wie der Frigga-Perlmuttfalter (Boloria frigga) oder der Freija-Perlmuttfalter (Boloria freija) suchen die Pflanze zwischen Juni und August auf. Da sie eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen) eingeht, unterstützt sie die Bodengesundheit. Im Winter dienen die stehengelassenen Ruten als wichtiger Unterschlupf für nützliche Insekten.
Die Piedmont-Brombeere wird aufgrund ihrer spitzen Stacheln als nicht kindersicher eingestuft, da beim Berühren der Ruten Kratzgefahr besteht. Sie ist jedoch nicht giftig. Achte darauf, sie nicht direkt an schmalen Gartenwegen zu pflanzen, damit man nicht versehentlich mit der Kleidung hängen bleibt.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Die Piedmont-Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich indigen (ursprünglich heimisch). Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Waldränder und Lichtungen auf eher sauren Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch den charakteristischen Brombeer-Wuchs aus, wobei sie als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) mäßig warme Lagen bevorzugt. In der Roten Liste wird sie aktuell als ungefährdet geführt, was sie zu einer robusten Wahl für naturnahe Pflanzungen macht.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.