Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus procerus
Auch bekannt als: Rubus procerus
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Arten
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An ihren kräftigen, bogenförmig überhängenden Trieben mit den markanten Stacheln lässt sich die Robuste Brombeere (Rubus procerus) sofort erkennen. Dieser Strauch ist ein echtes Kraftpaket für deinen Naturgarten, da er sowohl wertvollen Nektar für Schmetterlinge als auch nahrhafte Früchte für dich und die Tierwelt liefert. Besonders der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) und verschiedene Perlmuttfalter (Boloria-Arten) profitieren von den Blüten. Wenn du ein Plätzchen mit ausreichend Raum zur Verfügung hast, schenkt dir diese Pflanze reiche Ernte und lebendige Naturbeobachtungen direkt vor dem Fenster. Du tust hier genau das Richtige für die Artenvielfalt, wenn du sie kontrolliert wachsen lässt und ihr einen festen Platz im Garten zuweist.
Wilder Genuss und Schmetterlingsmagnet: Die Brombeere für echte Naturgärtner.
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Die Blüten der Robusten Brombeere sind eine wichtige Tankstelle für Bestäuber, allen voran die Honigbiene. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren zudem spezialisierte Falter wie der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) und der Südliche Würfelfalter (Muschampia tessellum) vom Nektarangebot. Auch für seltene Arten wie den Kleinen Perlmuttfalter (Boloria frigga) oder den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria polaris) ist die Pflanze von Bedeutung. Die im Spätsommer reifenden Früchte bieten Vögeln eine hochkalorische Nahrung vor dem Winter. Durch ihren dichten, stacheligen Wuchs dient sie vielen Singvögeln als sicherer Brutplatz vor Fressfeinden.
Die Robuste Brombeere gilt aufgrund ihrer ausgeprägten Stacheln als nicht kindersicher, da bei Berührung Verletzungsgefahr besteht. Die Früchte sind zwar essbar und gesund, jedoch sollte man bei der Ernte mit Kindern vorsichtig sein. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Beeren ist bei Kenntnis der typischen Brombeerblätter nahezu ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, damit die Früchte gut ausreifen können.
Pflanze den Strauch am besten im Frühling (März bis Mai) oder Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Achte auf einen großzügigen Pflanzabstand, da die Pflanze als Strauch viel Raum einnimmt.
Der Boden sollte nährstoffreich sein; eine Gabe Kompost beim Pflanzen unterstützt den Start.
In trockenen Sommern solltest du regelmäßig wässern, um den Fruchtansatz zu sichern.
Ein Rückschnitt der zweijährigen Ruten direkt nach der Ernte hält den Strauch vital.
Trage bei der Pflege immer feste Handschuhe zum Schutz vor den Stacheln.
Eine Vermehrung ist leicht über Absenker (bewurzelte Triebspitzen, die Bodenkontakt haben) möglich.
Gute Partnerin: Die Hunds-Rose (Rosa canina) ergänzt das Dickicht ökologisch perfekt und bietet zusätzliche Nistplätze für Vögel.
Die Robuste Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. In der Natur besiedelt sie bevorzugt Waldränder und Gebüsche, wo sie als Strauch dichte Dickichte bildet. Ein typisches Merkmal sind die fünfzähligen Blüten und die zusammengesetzten Blätter, die auf der Unterseite oft heller erscheinen. Als Archäophyt (Pflanzenart, die vor 1492 eingeführt wurde) ist sie schon lange fest in unseren Ökosystemen verankert. Sie geht eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza, ein Bodenpilz-Netzwerk) ein, was ihre Nährstoffaufnahme und Widerstandskraft im Boden verbessert.
3 Videos zu Robuste Brombeere
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →