Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus pseudopsis
Auch bekannt als: Rubus pseudopsis
Schon von weitem fällt die Nordschweizer Haselblattbrombeere durch ihre Blätter auf, die verblüffend stark der heimischen Hasel ähneln. Als Gartenbesitzer holst du dir mit ihr eine botanische Kostbarkeit nach Hause, die auf der Roten Liste als extrem selten (Kategorie R) geführt wird. Da sie zu den indigenen (einheimischen) Arten gehört, ist sie perfekt an unser Klima angepasst und bietet einen wertvollen Lebensraum in der Gartenökologie. Mit dieser Pflanze leistest du einen echten Beitrag zum Artenschutz, indem du einer verschwindenden Art ein Refugium bietest. Du wirst schnell merken, wie robust dieser seltene Gast ist.
Botanische Rarität: Schütze eine der seltensten Brombeeren in deinem Garten.
Die Bedeutung dieser Brombeere liegt vor allem in ihrer Seltenheit; sie wird auf der Roten Liste als extrem selten (R) eingestuft. Als indigene (einheimische) Art ist sie ein stabiler Baustein für das lokale Ökosystem und bietet durch ihren dichten Wuchs wertvolle Nistmöglichkeiten und Schutz für Vögel. Da sie wärmeliebend (Ellenberg-Temperaturwert 7) ist, eignet sie sich hervorragend für sonnige Gartenbereiche, die in Zeiten des Klimawandels zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten fehlen, ist bekannt, dass heimische Rubus-Arten generell eine wichtige Strukturkomponente für die Tierwelt darstellen. Mit dieser Pflanze förderst du die biologische Vielfalt aktiv.
Die Nordschweizer Haselblattbrombeere ist aufgrund ihrer dornigen Triebe nicht als kindersicher eingestuft. In Haushalten mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren solltest du sie daher in einen hinteren Gartenbereich pflanzen. Eine Giftigkeit ist nicht bekannt, dennoch empfiehlt sich ein vorsichtiger Umgang bei Pflegearbeiten, um Verletzungen durch die Stacheln zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz aus, damit die Pflanze ausreichend Energie für ihr Wachstum sammeln kann.
Achte auf einen frischen (mäßig feuchten), aber gut durchlässigen Boden; sie mag keine dauerhafte Staunässe.
Da sie ein Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) ist, reicht normaler Gartenboden völlig aus.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Halte beim Einpflanzen einen Abstand von etwa 1,5 Metern zu Nachbarpflanzen ein.
Ein jährlicher Rückschnitt der zweijährigen Ruten nach der Fruchtbildung fördert die Gesundheit des Strauchs.
Gute Partnerin: Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) – sie bevorzugt ähnliche Lichtverhältnisse und unterstreicht die optische Besonderheit der Brombeere.
Die Nordschweizer Haselblattbrombeere (Rubus pseudopsis) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und gilt als wärmeliebende Art der gemäßigten Zonen. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist sonnige Standorte mit frischen Bodenverhältnissen. Botanisch zeichnet sie sich durch ihre Blattform aus, die namensgebend für die Ähnlichkeit zur Hasel steht. Als indigene (ursprünglich einheimische) Pflanze ist sie ein fester Bestandteil der regionalen Flora Mitteleuropas.
1 Video zu Nordschweizer Haselblattbrombeere
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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