Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus rosaceus
Auch bekannt als: Rubus rosaceus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren zart rosafarbenen Blüten lässt sich die Rosarote Brombeere sofort erkennen. Im Gegensatz zu vielen rein weiß blühenden Verwandten bringt sie Farbe in den Halbschatten und wertet Hecken optisch auf. Für deinen Naturgarten ist sie ein echter Gewinn, da sie spezialisierten Faltern wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) wichtige Nahrung bietet. Auch der Mosaik-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) profitiert von ihrem Nektarangebot. Mit dieser heimischen Wildart schaffst du wertvollen Lebensraum und kannst gleichzeitig im Spätsommer Früchte ernten. Hast du schon einen passenden Platz am Rand einer Hecke für sie gefunden?
Rosarote Blütenpracht und eine lebenswichtige Tankstelle für Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine wichtige Tankstelle für eine Vielzahl von Schmetterlingen. Besonders Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), der Mosaik-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) und der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) suchen die Blüten auf. Auch Perlmuttfalter, darunter der Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) und der Hochmoor-Perlmuttfalter (Boloria frigga), nutzen das Angebot. Da die Pflanze als Indigen gilt, ist sie perfekt in das heimische Ökosystem integriert. Im Winter bieten die verbleibenden Ruten Schutz für Überwinterungsgäste, während die Früchte im Herbst eine wertvolle Energiequelle für Vögel darstellen.
Die Rosarote Brombeere ist nicht als kindersicher eingestuft, da ihre Triebe mit Stacheln bewehrt sind, die bei unvorsichtigem Kontakt zu schmerzhaften Kratzern führen können. Die Früchte sind ungiftig und essbar. Achte beim Pflanzen darauf, ausreichend Abstand zu schmalen Gartenwegen zu halten, damit die überhängenden Ruten niemanden verletzen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Licht 6: Wähle einen halbschattigen bis sonnigen Platz; zu dunkle Standorte mindern den Blütenansatz.
Feuchte 5: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, vermeiden Sie jedoch Staunässe (stehendes Wasser).
Nährstoffe 5: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ohne übermäßige Düngung ist ideal.
Reaktion 4: Die Pflanze bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Bodenvorbereitung: Lockere die Erde gut auf; bei sehr schweren Böden hilft das Einmischen von etwas Sand als Drainage (Wasserabzug).
Pflege: Schneide die abgetragenen Ruten nach der Ernte bodennah ab, um Platz für neue Triebe zu schaffen.
Gute Partnerin: Die Hundsrose (Rosa canina) ist eine ideale Nachbarin, da sie ähnliche Ansprüche an den Waldrandstandort stellt und gemeinsam einen dichten Sichtschutz bildet.
Die Rosarote Brombeere (Rubus rosaceus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales) geführt. Sie ist in Deutschland heimisch (indigen) und besiedelt bevorzugt Waldränder sowie lichte Gebüsche. Als Mykorrhiza-Pflanze lebt sie in einer Arbuskulären Mykorrhiza (einer Symbiose, bei der Pilze in die Wurzelzellen eindringen), was ihre Nährstoffaufnahme verbessert. Charakteristisch sind ihre bogig überhängenden, stacheligen Triebe und der Wuchs als ausdauernder Halbstauch.
3 Videos zu Rosarote Brombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →