Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus scabrosus
Auch bekannt als: Rubus scabrosus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren brombeertypischen Trieben und den charakteristischen Blättern, die ein wenig an die Hasel erinnern, fällt die Weser-Haselblattbrombeere (Rubus scabrosus) sofort auf. Sie ist ein wertvoller Baustein für einen naturnahen Garten, da sie als wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Schmetterlinge dient. Besonders der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Südliche Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) profitieren von ihrem Vorhandensein. Als einheimischer Strauch ist sie robust und perfekt an unsere Umwelt angepasst. Wenn du einen sonnigen Platz mit normalem Boden hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Einheimischer Schmetterlingsmagnet: Ein Paradies für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine essenzielle Ressource für eine Vielzahl von Schmetterlingen. Besonders hervorzuheben sind der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Südliche Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer), die auf solche Brombeerarten angewiesen sind. Auch Perlmuttfalter wie der Arktische Perlmuttfalter (Boloria polaris) und der Gelbring-Perlmuttfalter (Boloria frigga) zählen zu den profitierenden Arten. Da sie als indigen (einheimisch) gilt, ist sie optimal mit der heimischen Fauna vernetzt. Ihre Wurzeln gehen eine AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), also eine Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen, ein, was die Bodenstruktur nachhaltig verbessert.
Die Weser-Haselblattbrombeere ist nicht als kindersicher eingestuft, was an ihren wehrhaften Stacheln liegt. Diese können bei unvorsichtiger Berührung zu schmerzhaften Kratzern führen. In einem Familiengarten mit kleinen Kindern solltest du sie daher eher in den hinteren Bereich einer Hecke pflanzen, wo sie als natürlicher Schutzwall dient.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 8), damit die Pflanze ihre volle Vitalität entfaltet.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist völlig ausreichend; der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein.
pH-Wert: Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige (basische) Untergründe (Reaktion 7).
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Vorbereitung: Achte auf einen lockeren Boden, um die AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), eine nützliche Pilz-Wurzel-Symbiose, zu unterstützen.
Pflege: Schneide zweijährige, abgetragene Ruten im Spätwinter bodennah ab, um Platz für neue Triebe zu schaffen.
Gute Partnerin: Die Echte Agrimonie (Agrimonia eupatoria) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, kalkhaltige Standorte und ergänzt das ökologische Angebot hervorragend.
Die Weser-Haselblattbrombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine indigene (ursprünglich einheimische) Art in Deutschland. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über Gebüsche und Waldränder, wobei sie kalkhaltige (basische) Böden bevorzugt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren strauchigen, oft bogig überhängenden Wuchs aus. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) besetzt sie eine wichtige ökologische Nische in der Übergangszone zwischen Offenland und Wald.
1 Video zu Weser-Haselblattbrombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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