Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus septifolius
Auch bekannt als: Rubus septifolius
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Arten
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Interaktionen
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An ihren namensgebenden, oft siebenzähligen Blättern lässt sich die Siebenblättrige Brombeere (Rubus septifolius) sofort erkennen. Da sie auf der Roten Liste als stark gefährdet (Stufe 2) geführt wird, ist sie ein echter Geheimtipp für engagierte Naturgärtner, die aktiv zum Artenschutz beitragen wollen. Besonders verschiedene Dickkopffalter, wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), finden an ihr eine lebenswichtige Nahrungsquelle. Mit dieser heimischen Wildart holst du dir eine botanische Seltenheit in den Garten, die weit über den Nutzen herkömmlicher Zuchtformen hinausgeht. Gib dieser bedrohten Schönheit einen Platz in deinem Garten.
Stark gefährdete Wildart: Ein Rettungsanker für seltene Würfel-Dickkopffalter.
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Diese Wildbrombeere ist eine wertvolle Tankstelle für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), der Malven-Dickkopffalter (Spialia orbifer) und Spialia rosae von ihren Blüten. Auch für seltenere Arten wie den Schwarzbraunen Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) oder den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria polaris) ist sie von Bedeutung. Die dichten Ranken bieten zudem sichere Brutplätze für Vögel und Schutz für kleine Säugetiere. Da die Art in der Natur stark zurückgeht, übernimmt jeder Garten mit einem Exemplar eine wichtige Funktion als Trittsteinbiotop für bedrohte Insekten.
Die Siebenblättrige Brombeere gilt aufgrund ihrer Stacheln als nicht kindersicher, da bei Berührung Verletzungsgefahr für die Haut besteht. Die Pflanze selbst ist nicht giftig, sollte aber dennoch in Randbereichen gepflanzt werden, in denen keine Kinder spielen. Bei Unfällen mit Dornenverletzungen ist auf eine saubere Wundversorgung zu achten.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
• Wähle einen Standort im Halbschatten oder an einem sonnigen Gehölzrand, um die natürlichen Lichtverhältnisse zu imitieren.
• Der Boden sollte mäßig nährstoffreich und gut durchlässig sein; vermeide Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
• Pflanzzeit Frühling: Setze die Jungpflanzen von März bis Mai, damit sie vor der Sommerhitze einwurzeln können.
• Pflanzzeit Herbst: Von September bis November ist die ideale Zeit, solange der Boden noch offen (frostfrei) ist.
• Achte auf ausreichend Platz, da die Triebe brombeertypisch bogig überhängen und Ausläufer bilden können.
• Ein Rückschnitt alter Ruten sollte erst im späten Winter erfolgen, um Insekten einen geschützten Überwinterungsplatz zu bieten.
• Da die Pflanze wehrhaft ist, empfiehlt sich ein Platz am Gartensaum, wo sie ungestört wachsen darf.
• Gute Partnerin: Die Echte Zaunwinde (Calystegia sepium) — beide Arten kommen in natürlichen Saumgesellschaften vor und fördern ein wildes Gartenbild.
Die Siebenblättrige Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland indigen (einheimisch). Sie besiedelt natürlicherweise Waldränder und Gebüsche, wo sie als Arbuskuläre Mykorrhizapflanze (AM) eine Symbiose mit Bodenpilzen eingeht, um Nährstoffe besser aufzunehmen. Morphologisch zeichnet sie sich durch den bogigen Wuchs und die charakteristische Blattteilung aus, wobei die Anzahl der Teilblätter oft höher ist als bei der gewöhnlichen Brombeere. Als Archäophyt oder indigen eingestufte Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst.
3 Videos zu Siebenblättrige Brombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →