Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Rubus suecicus
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Rubus suecicus
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
An ihren markanten Blättern, die in ihrer Form stark an die der Haselnuss erinnern, lässt sich die Schwedische Haselblattbrombeere (Rubus suecicus) sofort erkennen. Diese Pflanze ist in unseren Gärten eine echte botanische Kostbarkeit, da sie in der freien Natur extrem selten vorkommt und auf der Roten Liste steht. Für dich als Naturgärtner bietet sie die Chance, aktiv zum Erhalt einer bedrohten Art beizutragen. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Heilwurz-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) nutzen sie als wertvolle Nektarqualle. Wenn du einen Platz für einen robusten, heimischen Wildstrauch hast, ist diese Brombeere eine hervorragende Wahl. Du tust damit nicht nur der Insektenwelt etwas Gutes, sondern holst dir ein Stück nordische Naturgeschichte direkt ans Haus.
Extrem seltene Wildbrombeere: Ein wertvoller Rückzugsort für bedrohte Dickkopffalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Brombeere eine zentrale Lebensgrundlage für spezialisierte Falterarten. Besonders die Dickkopffalter profitieren massiv, darunter der Rosaroter Würfel-Dickkopffalter (Spialia rosae) und der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum). Auch für nordische Arten wie den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria polaris) oder den Gelbringigen Perlmuttfalter (Boloria freija) ist sie eine wichtige Nektarquelle. Die lange Blütezeit von Juni bis September stellt sicher, dass über den gesamten Hochsommer Nahrung zur Verfügung steht. Neben Insekten nutzen auch Vögel die dichten, bestachelten Triebe gerne als geschützten Brutplatz. Die Früchte dienen im Spätsommer zudem als energiereiche Nahrung für die heimische Fauna.
Die Schwedische Haselblattbrombeere ist als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt primär an den scharfen Stacheln an den Ruten, die bei Kontakt zu schmerzhaften Kratzern führen können. Es empfiehlt sich daher, sie in Gartenbereichen zu pflanzen, in denen nicht direkt gespielt wird, oder eine Barriere aus harmlosen Stauden davorzusetzen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Die Schwedische Haselblattbrombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen. Sie wird als indigen (ursprünglich einheimisch) oder Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) eingestuft und ist in Deutschland beheimatet, dort aber extrem selten (Rote Liste R). Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist Gehölzränder und Gebüsche, in denen sie als Spreizklimmer (Pflanzen, die sich mit Stacheln an anderen Pflanzen emporhangeln) wächst. Eine Besonderheit ist ihre arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose mit Bodenpilzen, die der Pflanze hilft, Nährstoffe besser aufzunehmen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.