Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus vulgaris
Auch bekannt als: Rubus vulgaris
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Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Gewöhnliche Brombeere (Rubus vulgaris) durch ihre langen, bogenförmigen Ruten mit den kräftigen Stacheln und den typisch handförmig geteilten Blättern. In deinem Naturgarten übernimmt sie eine Schlüsselrolle, da sie nicht nur schmackhafte Früchte liefert, sondern ein echtes Buffet für spezialisierte Schmetterlinge darstellt. Besonders Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) sind auf sie angewiesen. Wenn du ihr ein wenig Platz am Rand gönnst, schaffst du ein wertvolles Biotop. Hast du schon eine Ecke für diesen robusten Wildstrauch reserviert?
Wehrhafter Naturschützer: 1.77 m voller Leben für seltene Dickkopffalter.
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Dieser Strauch ist eine lebenswichtige Tankstelle für zahlreiche Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Rosen-Malven-Dickkopffalter (Spialia rosae) und der Arktische Perlmuttfalter (Boloria polaris) direkt von ihrem Nektarangebot. Auch für den Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) und den Schwarzbraunen Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) ist sie eine wertvolle Nahrungsquelle. Die dichten, dornigen Gebüsche bieten zudem ideale Rückzugsorte und Brutplätze für Vögel. Die Mykorrhiza-Verbindung im Boden sorgt zudem für ein gesundes Bodennetzwerk in deinem Garten.
Die Gewöhnliche Brombeere wird als nicht kindersicher eingestuft, was vor allem an ihren ausgeprägten Stacheln liegt. Achte darauf, die bogenförmigen Triebe so zu leiten, dass keine Verletzungsgefahr an Gehwegen besteht. Die Früchte sind essbar und ungiftig, beim Rückschnitt solltest du jedoch unbedingt feste Gartenhandschuhe tragen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.773 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht (Wert 6): Wähle einen Standort im Halbschatten oder in der Sonne.
Feuchtigkeit (Wert 5): Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; vermeide jedoch Staunässe.
Boden (Wert 4): Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normalem Gartenboden bestens zurecht.
Säuregrad (Wert 3): Die Brombeere bevorzugt saure Bodenverhältnisse.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden nicht gefroren ist.
Platzbedarf: Berücksichtige bei der Planung ihre endgültige Wuchshöhe von 1.77 m.
Pflege: Schneide abgetragene, zweijährige Ruten im Spätwinter bodennah zurück, um Platz für neuen Austrieb zu schaffen.
Gute Partnerin: Die Vogelbeere (Sorbus aucuparia) — beide Pflanzen ergänzen sich ökologisch perfekt als heimisches Vogelschutzgehölz und teilen ähnliche Standortansprüche.
Die Gewöhnliche Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich indigen (einheimisch). In der Natur besiedelt sie vorzugsweise Waldränder und Lichtungen auf eher sauren Böden. Als verholzter Strauch erreicht sie eine Wuchshöhe von genau 1.77 m und zeichnet sich durch ihre zweijährigen Ruten aus. Eine Besonderheit ist die AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Bodenpilzen), die der Pflanze hilft, auch auf mäßig nährstoffreichen Böden optimal zu gedeihen.
3 Videos zu Gewöhnliche Brombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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