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Rudbeckia fulgida
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Gewöhnlicher Sonnenhut, Leuchtender Sonnenhut
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
15
Arten
interagieren
15
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Gewöhnlichen Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die leuchtend gelben Zungenblüten bilden einen starken Kontrast zum tiefschwarzen, kegelförmigen Zentrum. Als Biologe schätze ich an dieser Art besonders die ungewöhnlich späte Blütezeit, die oft bis in den November hineinreicht. Damit bietest Du in Deinem Garten eine wichtige Nahrungsquelle in einer Zeit, in der viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Die winzigen Samen sind zudem im Winter ein willkommenes Angebot für verschiedene Samenfresser. Mit dieser robusten Staude wertest Du Deinen Außenbereich ökologisch auf, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen. Schau doch mal nach, ob Du noch ein sonniges Plätzchen für diesen Herbst-Klassiker findest.
Goldgelbe Leuchtkraft: Ein verlässlicher Pollen-Anker von Juli bis November.
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Der ökologische Wert des Gewöhnlichen Sonnenhuts liegt vor allem in seiner Ausdauer. Da die Blütezeit erst im Juli beginnt und erst im elften Monat endet, fungiert die Pflanze als wichtige späte Tankstelle im Gartenjahr. In dieser Phase ist das Angebot an Pollen und Nektar in der Landschaft oft schon stark reduziert. Die leichten Samen, die lediglich 0,5 mg wiegen, bleiben über den Winter in den vertrockneten Blütenköpfen erhalten. Sie dienen Samenfressern als Nahrung, wenn der Boden bereits gefroren ist. Da die Pflanze nicht verholzt, bietet sie zudem im Winterquartier Struktur für bodennah überwinternde Kleinstlebewesen.
Der Gewöhnliche Sonnenhut wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei Hautkontakt mit den Pflanzenteilen können allergische Reaktionen oder Reizungen auftreten, weshalb das Tragen von Handschuhen bei der Pflege ratsam ist. Ein Verzehr der Pflanze sollte unbedingt vermieden werden; im Notfall erreichst Du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Nov
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gewöhnliche Sonnenhut gehört zur Ordnung der Asternartigen (Asterales) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, hat er sich in Mitteleuropa als beständige Gartenstaude etabliert, die bevorzugt auf frischen Böden wächst. Es handelt sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die nicht verholzt und im Winter oberirdisch abstirbt. Die breitblättrigen Laubblätter bilden eine dichte Basis für die aufrechten Blütenstiele. Besonders markant ist die Fernausbreitung durch die nur 0,5 mg leichten Samen (Diasporen), die leicht vom Wind davongetragen werden.
9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.