Bild folgtKI-generierte IllustrationRumex obtusifolius subsp. transiens
Auch bekannt als: Rumex obtusifolius subsp. transiens
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Mittleren Stumpfblättrigen Ampfer an seinen markanten, sehr großflächigen Blättern und den aufrechten Blütenständen, die typisch für Knöterichgewächse sind. Diese Pflanze ist ein unersetzlicher Partner für spezialisierte Schmetterlinge wie den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria alaskensis). In deinem Garten fungiert er als wichtiger Zeiger für nährstoffreiche Bodenstellen. Wer seltene Falter unterstützen möchte, sollte diesem robusten Wildkraut ein Plätzchen gönnen. Durch seine hohe Nährstoffbindung leistet er einen wertvollen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht. Schau doch mal genau hin, ob du die feinen Nuancen seiner Blattstruktur in deinem Garten entdeckst.
Lebensgrundlage für seltene Perlmuttfalter auf kompakten 51 Zentimetern.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem spezialisierte Schmetterlinge von dieser Art. Zu den Nutznießern gehören der Arktische Perlmuttfalter (Boloria alaskensis) sowie die Arten Boloria frigga und Boloria angarensis. Die Pflanze dient diesen Faltern als wichtige Lebensgrundlage. Da die Samen mit nur 1.4025 mg sehr leicht sind, werden sie über weite Strecken durch den Wind verbreitet und dienen im Winter als Nahrung für Vögel. Die enorme Blattfläche bietet zudem zahlreichen Kleinstlebewesen Schutz. Als stickstoffliebende Art hilft sie dabei, Nährstoffe im Gartenbiotop aktiv zu binden.
Da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird, ist im Umgang mit Kindern und Haustieren Vorsicht geboten. Bei Verdacht auf Verzehr größerer Mengen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Ansonsten ist er ein unproblematischer Gartenbewohner, sofern er nicht mit Speise-Ampfer verwechselt wird.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.505 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen Platz im Garten, da die Pflanze viel Licht benötigt.
Achte auf einen frischen, also mäßig feuchten Boden; Trockenheit verträgt er weniger gut.
Als Starkzehrer braucht er einen sehr nährstoffreichen Boden, idealerweise mit Kompost angereichert.
Die Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte ausreichend Abstand zu Nachbarpflanzen, da die großen Blätter viel Platz beanspruchen.
Ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die starke Selbstaussaat durch die leichten Samen.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die windverbreiteten Diasporen (Samen).
Gute Partnerin: Die Große Brennnessel (Urtica dioica) – sie teilt die Vorliebe für stickstoffreiche Böden und fördert gemeinsam die Insektenvielfalt.
Dieser Ampfer gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Er ist in Deutschland und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt frische, also mäßig feuchte Standorte auf sehr nährstoffreichen Böden. Du findest ihn in der Natur oft an Wegrändern oder auf stickstoffreichen Wiesen. Morphologisch zeichnet er sich durch seine kräftige, krautige Statur aus, wobei er eine Wuchshöhe von exakt 0.51 m erreicht. Seine Blätter sind mit einer Fläche von über 25207 mm² auffallend groß, was ihm ein robustes Erscheinungsbild verleiht.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →