Bild folgtKI-generierte IllustrationRuppia cirrhosa
Auch bekannt als: Spiralsalde, Spiralige Salde, Strand-Salde, Schraubige Salde
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Schraubige Salde (Ruppia cirrhosa) durch ihre langen, krautigen Triebe, die eine Wuchshöhe von 0.45 m erreichen und unter Wasser dichte, lebendige Matten bilden. Diese heimische Wasserpflanze ist eine hervorragende Wahl für deinen Garten, wenn du die Wasserqualität in Teichen stabilisieren und gleichzeitig seltenen Arten einen Lebensraum bieten möchtest. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert unter anderem der Braunbär (Arctia caja), ein farbenprächtiger Nachtfalter, von dieser Pflanze. Du machst hier alles richtig, wenn du ein ökologisches Gleichgewicht in deinem Wasserbiotop (Lebensraum für Tiere und Pflanzen) schaffen willst. Mit ihrer Präsenz förderst du die Artenvielfalt an einem oft unterschätzten Standort.
Heimische Wasserperle: Stabilisiert den Teich und nährt den Braunbär.
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Die Schraubige Salde übernimmt in deinem Gartenteich wichtige ökologische Funktionen als Sauerstoffspender und Strukturgeber. Nach aktuellen Daten ist sie ein wichtiger Partner für den Braunbär (Arctia caja), einen Nachtfalter, der auf intakte Feuchtbiotope angewiesen ist. Die dichten Bestände unter Wasser bieten zudem einen geschützten Raum für aquatische Kleinstlebewesen und dienen als Kinderstube für verschiedene Teichbewohner. Da die Blütezeit von Juli bis September reicht, stabilisiert sie das Ökosystem während der warmen Sommermonate. Durch ihre Spezialisierung auf kalkreiche Gewässer trägt sie zur Erhaltung einer spezifischen regionalen Flora bei, die in der modernen Landschaft oft selten geworden ist.
Die Schraubige Salde (Ruppia cirrhosa) ist als nicht kindersicher eingestuft. Da sie in tiefem Wasser oder schlammigem Grund wächst, solltest du besonders in Gärten mit kleinen Kindern auf eine ausreichende Absicherung des Teichbereichs achten. Im Falle von Unfällen oder bei Verdacht auf Unverträglichkeiten erreichst du den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Nass / Sumpf
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.45 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 7: Wähle einen vollsonnigen Standort für deinen Teich, damit die Pflanze ausreichend Licht für die Photosynthese erhält.
Ellenberg Feuchte 12: Die Salde muss zwingend dauerhaft unter Wasser oder in sehr nassem Schlamm (Sumpf) stehen.
Ellenberg Reaktion 8: Achte auf kalkhaltiges oder basisches Wasser; in sauren Teichen mit niedrigem pH-Wert wird sie nicht gedeihen.
Ellenberg Naehrstoffe 6: Ein moderat nährstoffreicher Boden ist ideal, vermeide jedoch eine Überdüngung des Wassers.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze entweder im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November ein.
Wuchshöhe: Berücksichtige bei der Standortwahl im Teich ihre fixe Endhöhe von 0.45 m.
Gute Partnerin: Die Strand-Aster (Tripolium pannonicum) passt hervorragend, da sie ebenfalls kalkreiche und feuchte Standorte liebt.
Die Schraubige Salde (Ruppia cirrhosa) gehört zur Familie der Saldengewächse (Ruppiaceae) und ist eine in Deutschland heimische, krautige Pflanze. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem kalkhaltige, basische (einen hohen pH-Wert aufweisende) Stillgewässer oder langsam fließende Gewässer, oft mit leichtem Salzgehalt. Sie wächst vollständig aquatisch (unter der Wasseroberfläche lebend) und verholzt nicht. Mit einer Blattfläche von 47.5 mm² pro Blatt bildet sie dichte Unterwasserwiesen, die für das Ökosystem der Flachwasserzone von großer Bedeutung sind.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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