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Ruppia spiralis
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Auch bekannt als: Ruppia spiralis
An ihren extrem schmalen, fadenförmigen Unterwasserblättern und den namensgebenden, schraubig gedrehten Blütenstielen erkennst du die Strand-Salde (Ruppia spiralis) sofort. Diese seltene Wasserpflanze ist eine Spezialistin für Brackwassergebiete – also Bereiche, in denen sich Süß- und Salzwasser vermischen. Da sie in Deutschland auf der Roten Liste als gefährdet (Kategorie 3) geführt wird, ist sie ein echtes Juwel für den Artenschutz in deinem Garten. Wenn du ein Faible für maritime Lebensräume hast, bietest du dieser indigenen (einheimischen) Art ein wichtiges Refugium. Mit ihrer Ansiedlung leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt einer selten gewordenen Wasserpflanze.
Seltene Küsten-Schönheit: Hol dir die gefährdete Strand-Salde in deinen Teich.
Als indigene Art ist die Strand-Salde ein wichtiger Bestandteil der Biodiversität unserer Küstenregionen. Da sie auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft ist, hat jedes Vorkommen eine hohe Schutzrelevanz. Sie fungiert im Wasser als Sauerstofflieferant und bietet kleinen Wasserorganismen wichtige Versteckmöglichkeiten. Auch wenn konkrete Insektendaten für diese Wasserpflanze rar sind, dient sie in der Natur als Nahrungsgrundlage für verschiedene Wasservögel, die ihre Samen und Pflanzenteile fressen. Durch ihre Mykorrhiza-Symbiose (AM – Arbuskuläre Mykorrhizapilze) ist sie eng mit dem mikrobiellen Leben im Bodengrund vernetzt.
Die Strand-Salde wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt weniger an einer bekannten Giftigkeit als vielmehr an ihrem Lebensraum im Wasser; offene Wasserflächen stellen für Kleinkinder grundsätzlich ein Ertrinkungsrisiko dar. Achte bei der Gestaltung deines Gartens daher auf eine entsprechende Absicherung der Wasserbereiche.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Die Strand-Salde gehört zur Familie der Saldengewächse (Ruppiaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst flache Küstengewässer, Lagunen und Salzwiesen-Tümpel, wo sie oft dichte Unterrasen bildet. Morphologisch ist sie durch ihre feinen, bis zu 30 Zentimeter langen Blätter und die markanten Blütenstände geprägt. Eine Besonderheit ist die Bestäubung: Die Pollen werden oft über die Wasseroberfläche transportiert, woraufhin sich der Blütenstiel spiralförmig zusammenzieht, um die Früchte sicher unter Wasser reifen zu lassen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.