Bild folgtKI-generierte IllustrationSagina nodosa
Du erkennst das Knotige Mastkraut an seinen winzigen, weißen Blüten und den charakteristischen, knotig wirkenden Blättern, die in kleinen Büscheln an den Stängeln sitzen. Da diese Art mit der Roten Liste 2 als stark gefährdet gilt, ist sie eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten. Sie besiedelt feuchte Nischen, die in der modernen Landschaft selten geworden sind. Mit ihrer Hilfe förderst du die regionale Artenvielfalt und bewahrst eine Pflanze, die auf spezialisierte Standorte angewiesen ist. Wenn du einen sonnigen Platz am Teichrand oder in einer feuchten Senke hast, kannst du dieser seltenen Art ein dauerhaftes Zuhause geben.
Rote-Liste-Star: Hol dir das seltene Knotige Mastkraut in deinen Feuchtgarten.
Mit dem Anbau des Knotigen Mastkrauts unterstützt du eine Art, die laut Roter Liste 2 bundesweit stark gefährdet ist. Ihre ökologische Bedeutung liegt vor allem in der Besiedlung feuchter Standorte, die für die Biodiversität essenziell sind. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0.029 mg extrem leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Da sie als indigen (ursprünglich einheimisch) gilt, ist sie ein fester Bestandteil unserer Natur. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, dient sie als wichtiger Baustein in spezialisierten Lebensräumen wie kalkreichen Feuchtwiesen.
Das Knotige Mastkraut wird in den Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine Details zu Giftstoffen vorliegen, ist im Umgang mit Kindern Vorsicht geboten. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.069 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtzahl 8), an dem die Pflanze ausreichend direktes Sonnenlicht erhält.
Boden: Der Boden sollte eine normale Nährstoffmenge aufweisen (Mittelzehrer) und kalkhaltig oder basisch (Reaktion 7) sein.
Feuchtigkeit: Achte auf einen dauerhaft feuchten bis nassen Untergrund (Feuchtezahl 8), da sie keine Trockenheit verträgt.
Wuchshöhe: Mit genau 0.07 m bleibt sie sehr klein; halte sie daher frei von starkwüchsigen Konkurrenten.
Pflanzzeit: Setze das Mastkraut idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) ein.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch extrem leichte Samen (0.029 mg) eigenständig über den Wind.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, lass die Polster für den natürlichen Zyklus einfach ungestört wachsen.
Gute Partnerin: Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) – es liebt ebenfalls kalkreiche, feuchte Standorte und ergänzt das Mastkraut ökologisch perfekt.
Das Knotige Mastkraut (Sagina nodosa) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Als Indigen oder Archäophyt (Pflanze, die bereits vor 1492 heimisch war) besiedelt es bevorzugt kalkhaltige Niedermoore und Uferbereiche. Die krautige Pflanze wächst sehr niedrig und bildet keine verholzten Teile aus. Auffällig sind die kleinen Seitentriebe in den Blattachseln, die der Pflanze ihr knotiges Aussehen verleihen. Mit einer Blattfläche von nur 7,45 mm² ist sie optimal an ihre speziellen Lebensräume angepasst.
1 Video zu Knotiges Mastkraut
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →