Bild folgtKI-generierte IllustrationSagittaria sagittifolia
Auch bekannt als: Pfeilblatt, Sagittaire
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist das Gewöhnliche Pfeilkraut durch seine namensgebenden, pfeilförmigen Blätter, die stolz über die Wasseroberfläche ragen. In deinem Gartenteich übernimmt es eine wichtige Rolle als Strukturgeber und ökologischer Ankerpunkt. Während die Honigbiene (Apis mellifera) gezielt den Nektar der weißen Blüten ansteuert, finden Wasservögel wie die Stockente (Anas platyrhynchos) in den stärkereichen Pflanzenteilen eine wertvolle Nahrungsquelle. Da die Art bei uns indigen (ursprünglich heimisch) ist, passt sie perfekt in ein naturnahes Konzept. Du machst hier alles richtig, wenn du dieser charakterstarken Sumpfpflanze einen festen Platz in der Flachwasserzone einräumst.
Markante Pfeilblätter und eine wichtige Tankstelle für unsere Honigbienen.
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Das Pfeilkraut ist ein wichtiger Baustein für das biologische Gleichgewicht im und am Wasser. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Pflanze eine beliebte Anlaufstelle für die Honigbiene (Apis mellifera), die hier verlässlich Nektar findet. Auch für Wirbeltiere bietet sie einen Nutzen: Die Stockente (Anas platyrhynchos) sucht die Bestände gerne nach Nahrung ab. Die Ausbreitung wird durch die nur 1.4512 mg leichten Samen begünstigt, die über weite Strecken durch Wind oder Wasser transportiert werden können. Dies fördert die genetische Vielfalt und die Besiedlung neuer Lebensräume in der Nachbarschaft.
Das Gewöhnliche Pfeilkraut wird als nicht kindersicher eingestuft, da der Verzehr roher Pflanzenteile zu Unverträglichkeiten führen kann. Achte beim Einbau im Garten darauf, dass Kinder die markanten Blätter nicht mit essbarem Gartengemüse verwechseln. Für Haustiere am Teichrand besteht bei normalem Kontakt in der Regel keine Gefahr.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.483 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Setze das Pfeilkraut direkt in die Sumpfzone oder das Flachwasser (Feuchtewert 10) bei einer Tiefe von bis zu 20 cm.
Der Boden sollte nährstoffreich und idealerweise kalkhaltig sein (Reaktionswert 7), was in den meisten Gartenteichen gegeben ist.
Pflanzzeit: Am besten im Frühling (März-Mai) oder im Herbst (September-November), solange das Wasser frostfrei ist.
Halte aufgrund der Wuchshöhe von 0.48 m einen Pflanzabstand von etwa 30 cm zu Nachbarpflanzen ein.
Die Vermehrung erfolgt oft von selbst über die leichten, wind- und wasserbewegten Samen (Diasporen).
Gute Partnerin: Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) – sie hat identische Standortansprüche und ergänzt das Pfeilkraut ökologisch wie optisch perfekt.
Das Gewöhnliche Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia) gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse und ist in den Gewässern Mitteleuropas weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind die Verlandungszonen (Übergangsbereiche vom Wasser zum Land) stehender oder langsam fließender Gewässer. Eine morphologische Besonderheit ist die Heterophyllie (Verschiedenblättrigkeit): Unter Wasser bildet die Pflanze bandförmige Blätter, während an der Luft die typischen Pfeilblätter entstehen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.48 m ist sie eine ideale Pflanze für die mittlere Teichzone.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →