Bild folgtKI-generierte IllustrationSaldula xanthochila (Fieber, 1859)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Der Gelbrand-Hüpferling ist ein Insekt aus der Ordnung der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, das sich durch seine spezialisierte Lebensweise auszeichnet. Als Vertreter der Uferwanzen bewegt sich dieses Tier bevorzugt in unmittelbarer Nähe zu Gewässern. Die Ernährung dieser Insekten erfolgt räuberisch, indem sie andere kleine Wirbellose erbeuten. Da die Art in Deutschland als vom Aussterben bedroht eingestuft ist, sind Sichtungen äußerst selten. Ein intakter Lebensraum erfordert naturnahe Uferbereiche ohne chemische Belastungen. Der Verzicht auf Pestizide im Garten ist eine grundlegende Voraussetzung für den Schutz solcher hochspezialisierten Arten. Auch die Belassung von feuchten Bodenstellen oder Ufervegetation kann indirekt zur Förderung der Biodiversität beitragen. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bestehen, ist der Erhalt der allgemeinen ökologischen Nische entscheidend. Die Beobachtung dieser Tiere erfordert viel Geduld und ein geschultes Auge für kleinste Bewegungen am Boden. Ein behutsamer Umgang mit der Natur ist bei solch seltenen Bewohnern unerlässlich.
Der Gelbrand-Hüpferling ist für den Menschen völlig harmlos und stellt keine Gefahr dar. Da die Art in Deutschland vom Aussterben bedroht ist, steht sie unter besonderem Schutz und sollte keinesfalls gestört werden.
Der Gelbrand-Hüpferling gehört zur Familie der Saldidae, den Uferwanzen. Er ist ein Insekt aus der Ordnung der Hemiptera, das in Deutschland vorkommt. Die Art gilt aufgrund ihrer Seltenheit als vom Aussterben bedroht und ist in der Roten Liste in Kategorie 1 geführt. Die Lebensweise ist eng an feuchte Habitate gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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