Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix alba subsp. alba
Wer die Silber-Weide (Salix alba subsp. alba) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren schmalen, silbrig glänzenden Blättern und der stattlichen Krone ist sie eine imposante Erscheinung an jedem Gewässer. Als heimischer Baum ist sie fest in unserer Landschaft verwurzelt und trägt durch ihre Ektomykorrhiza (EM - eine Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen) entscheidend zur Bodengesundheit bei. Ihre federleichten Samen werden kilometerweit vom Wind getragen, um neue Lebensräume zu besiedeln. Im Naturgarten braucht sie vor allem eines: Platz. Wenn du eine feuchte Stelle im Garten hast, ist dieser Baum ein echtes Statement für den Artenschutz.
Silberner Gigant: 17.36 m Naturkraft und Windspiel für feuchte Gartenplätze.
Die Silber-Weide übernimmt als Pionierbaum eine tragende Rolle im ökologischen Gefüge. Durch ihre Ektomykorrhiza (EM), bei der Pilze ein schützendes Geflecht um die Wurzeln bilden, fördert sie die Vernetzung im Boden. Da ihre Samen mit nur 0,12 mg extrem leicht sind, dient sie als wichtiger Windausbreiter, der neue Pionierstandorte schnell besiedelt. Als einheimische Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst und auf der Roten Liste als ungefährdet eingestuft. Im Garten bietet das dichte Geäst und die grobe Borke wertvolle Rückzugsräume für die heimische Fauna. Ihr verholzter Stamm speichert zudem langfristig große Mengen an Kohlenstoff.
Bitte beachte, dass die Silber-Weide im Gartenkontext als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Rinde enthält Wirkstoffe wie Salicylate, die bei versehentlichem Verzehr Unverträglichkeiten auslösen können. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du diesen Baum daher mit Bedacht platzieren und die Nutzung des Umfelds im Auge behalten.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
17.363 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf: Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz, da die Weide als Lichtbaumart viel direkte Einstrahlung benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte dauerhaft feucht bis nass sein; die Silber-Weide verträgt problemlos zeitweise Staunässe.
Pflanzzeit: Setze junge Bäume idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchsraum: Plane großzügig, da der Baum eine exakte Wuchshöhe von 17.36 m erreicht und entsprechend Platz zur Entfaltung braucht.
Bodenvorbereitung: Eine spezielle Düngung ist meist nicht nötig, solange die Wasserversorgung stabil ist.
Pflege: Ein regelmäßiger Rückschnitt ist möglich (Kopfweidenschnitt), bei freiem Stand aber für die Vitalität nicht erforderlich.
Gute Partnerin: Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) – sie teilt die Vorliebe für nasse Standorte und bildet zusammen mit der Weide eine natürliche Uferschutz-Gemeinschaft.
Die Silber-Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind die Weichholzauen (flussnahe Gebiete mit regelmäßigen Überschwemmungen), wo sie zur Uferbefestigung beiträgt. Typisch ist ihre rissige Borke und die seidige Behaarung der Blattunterseiten, die für das namensgebende Silberglänzen sorgt. Mit einer Blattfläche von rund 652,39 mm² pro Blatt verdunstet sie aktiv Wasser und kühlt so effektiv die Umgebungsluft an heißen Sommertagen.
3 Videos zu Silber-Weide
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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