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Salix ambigua subsp. ambigua
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An ihrem niedrigen, oft sparrigen Wuchs und den fein behaarten Blättern lässt sich die Strittige Weide (Salix ambigua subsp. ambigua) sofort erkennen. Diese einheimische Pflanze ist eine echte Besonderheit für Deinen Garten, da sie auf der Roten Liste Deutschlands geführt wird und somit als gefährdet gilt. Durch ihre Symbiose mit Ektomykorrhiza-Pilzen (Wurzelpilze, die den Nährstoffaustausch fördern) unterstützt sie ein gesundes Bodenleben. Indem Du diese seltene Weide anpflanzt, bewahrst Du ein Stück regionaler Naturgeschichte vor der Haustür. Möchtest Du dabei helfen, diese botanische Kostbarkeit in Deiner Region wieder heimisch zu machen?
Heimische Seltenheit: Hol Dir ein Stück bedrohte Natur in Deinen Garten.
Als indigene Art ist die Strittige Weide ein unverzichtbarer Baustein der heimischen Biodiversität. Ihr Status auf der Roten Liste verdeutlicht, dass ihr Erhalt im Garten einen messbaren Wert für den Schutz seltener Pflanzenarten darstellt. Die Verbindung mit Ektomykorrhiza-Pilzen (einer Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Pflanzenwurzel) fördert ein stabiles mikrobiologisches Gleichgewicht im Gartenboden. Als früh blühendes Gehölz bietet sie eine wertvolle Ressource in der Landschaft, wenn andere Nahrungsquellen noch spärlich sind. Durch ihren dichten Wuchs schafft sie zudem wichtige Kleinstrukturen für die Bodenfauna.
Die Strittige Weide wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern ist daher Vorsicht geboten, da Pflanzenteile bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen können. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende Dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
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Die Strittige Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und zur Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Als indigen (einheimisch) eingestuft, findet man sie in Mitteleuropa vor allem in wechselfeuchten Heiden oder an Moorrändern. Morphologisch ist sie ein Zwergstrauch, der Merkmale verschiedener Weidenarten vereint, was ihre Bestimmung zu einer spannenden Aufgabe für Naturbeobachter macht. Sie ist ein fester Bestandteil der natürlichen Flora in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.