Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix gmelinii
Auch bekannt als: Filzästige Weide, Salix dasyclados, Filzast-Weide
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer die Reif-Weide (Salix gmelinii) sind ihr strauchartiger Wuchs und die beachtliche Hoehe von genau 4,46 m. In deinem Naturgarten ist sie ein echtes Schwergewicht fuer den Artenschutz, da sie wichtige Nahrung fuer seltene Schmetterlinge wie den Trauermantel (Nymphalis antiopa) oder den Grossen Schillerfalter (Apatura iris) bietet. Auch die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) profitiert von diesem heimischen Gehoelz. Wenn du einen sonnigen Platz mit frischem Boden hast, ist diese Weide eine Bereicherung, die du wunderbar beim Wachsen beobachten kannst. Trau dich ruhig an diese wertvolle Art heran, sie wird es dir mit einer Fuelle an Besuchern danken.
Majestaetische 4,46 m Lebensraum fuer den seltenen Grossen Schillerfalter.
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Diese Weide ist eine Lebensader fuer die heimische Insektenwelt. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten fliegen prachtvolle Falter wie der Grosse Schillerfalter (Apatura iris), der C-Falter (Polygonia c-album) und der Trauermantel (Nymphalis antiopa) die Pflanze gezielt an. Auch der seltene Oestliche Grosse Fuchs (Nymphalis xanthomelas) nutzt sie als wichtige Nahrungsquelle. Als Raupenfutterpflanze dient sie Arten wie dem Palpen-Zahnspinner und dem Zickzack-Zahnspinner. Nuetzlinge wie der Siebenpunkt-Marienkaefer und die Koerbchenspinne finden in ihrem Gezweig ideale Jagdgruende. Da die Bluete bereits im April stattfindet, ist sie eine der ersten ueberlebenswichtigen Tankstellen im Fruehjahr.
Bitte beachte, dass die Reif-Weide in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gaerten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du sie daher eher in Randbereiche pflanzen oder den Zugang etwas abschirmen. Ansonsten ist sie ein robuster und ökologisch höchst wertvoller Gartenbewohner, der keine besonderen Risiken birgt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
4.464 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit die Weide ihre volle Kraft entfaltet.
Der Boden sollte frisch (maessig feucht) und mittelnaehrstoffreich (Nährstoffwert 6) sein.
Achte auf ein kalkhaltiges oder basisches Milieu im Erdreich (Reaktion 7).
Die ideale Pflanzzeit liegt im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Plane ausreichend Platz ein, da die Weide eine Wuchshoehe von exakt 4,46 m erreicht.
Da das Gehoelz verholzt, ist es sehr standfest, benoetigt aber in der Anwachsphase regelmaessige Wassergaben.
Ein Rueckschnitt ist moeglich, sollte aber idealerweise nach der Bluete im April erfolgen.
Gute Partnerin: Der Gewoehnliche Schneeball (Viburnum opulus) – beide teilen die Vorliebe fuer sonnige, kalkhaltige und frische Standorte.
Die Reif-Weide gehoert zur Familie der Weidengewaechse (Salicaceae) und ist ein charakteristischer Bewohner unserer Region. In der Natur findet man sie bevorzugt an Standorten, die frisch (maessig feucht) und kalkhaltig oder basisch (einen hohen pH-Wert aufweisend) sind. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Bodenpilzen, die sogenannte AM (Arbuskulaere Mykorrhiza), welche die Naehrstoffaufnahme dieses verholzten Gehoelzes unterstuetzt. Mit einer Blattflaeche von gut 505 mm² pro Blatt bietet sie reichlich Oberflaeche fuer den Stoffwechsel dieses eindrucksvollen Grossstrauchs.
3 Videos zu Reif-Weide



9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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