Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix glauca
Auch bekannt als: Seidenhaarige Weide
Auffällig sind die matt-silbrigen, fast bläulich schimmernden Blätter der Graublättrigen Weide (Salix glauca). Da sie als Pioniergehölz (Gehölzart, die neue Flächen als Erste besiedelt) gilt, trägt sie zur Bodenfestigung und Strukturvielfalt bei. Du kannst mit ihr die Atmosphäre der Bergwelt direkt in deinen Garten holen. Wenn du eine Vorliebe für alpine Pflanzen hast, ist sie die ideale Wahl für dich.
Silbriger Alpenschatz: Ein robuster Spezialist für feuchte Gartenstandorte.
In Österreich übernimmt die Graublättrige Weide eine wichtige Funktion in alpinen Ökosystemen. Als Pionierpflanze (Pflanze, die neue Lebensräume als Erstes besiedelt) festigt sie den Untergrund und schützt vor Erosion (Bodenabtragung durch Wind oder Wasser). Ihr dichter, buschiger Wuchs bietet kleineren Tieren in kühlen Lagen wertvolle Versteckmöglichkeiten. Durch ihre Anpassung an raue Bedingungen fördert sie die Stabilität von Pflanzengemeinschaften in Gebirgslagen. In deinem Garten unterstützt sie die ökologische Vielfalt durch ihre Spezialisierung auf feuchte Nischen.
Die Graublättrige Weide wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Weidengewächse enthält sie in ihren Pflanzenteilen Gerbstoffe und Salicin, was bei versehentlichem Verzehr zu Unwohlsein führen kann. Wenn du Kinder im Garten hast, solltest du dies bei der Standortwahl berücksichtigen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Strauch/Baum
Standort: Bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten.
Boden: Die Erde sollte stets feucht und eher kalkarm sein, da sie an kühle Gebirgslagen angepasst ist.
Bodenbeschaffenheit: Schwere Lehmböden verträgt sie gut, sofern keine Staunässe (Anstauung von Wasser im Boden) auftritt.
Pflanzzeit: Setze den Strauch am besten im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei diesem langsam wachsenden Gehölz kaum notwendig.
Düngung: Eine zusätzliche Nährstoffgabe ist meist nicht erforderlich, da sie an karge Verhältnisse gewöhnt ist.
Vermehrung: Du kannst sie über Stecklinge (abgeschnittene Zweige zur Bewurzelung) im zeitigen Frühjahr vermehren.
Bewässerung: Gieße sie in trockenen Sommern regelmäßig, um ihren hohen Feuchtigkeitsbedarf zu decken.
Kombination: Gute Partnerin ist das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – beide schätzen dauerhaft feuchte Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend am Teichrand.
Die Graublättrige Weide (Salix glauca) ist eine Pflanzenart aus der Gruppe der Weidengewächse. In unserer Region ist sie als heimische Art in Österreich verbreitet, wo sie vor allem in den alpinen Hochlagen vorkommt. Ihr typischer Lebensraum sind feuchte Gebirgsstandorte, Moore und Bachufer. Charakteristisch sind die beidseitig fein behaarten Blätter, die der Pflanze ihr markantes, graugrünes Aussehen verleihen. Sie wächst meist als niedriger, kompakt verzweigter Strauch.
3 Videos zu Seidenhaarige Weide



•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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