Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix sieboldiana
Auch bekannt als: Salix sieboldiana
Mit ihren biegsamen, verholzten Zweigen und den samtigen Blütenkätzchen fällt die Siebold-Weide (Salix sieboldiana) sofort auf. Als Mitglied der Weidengewächse (Salicaceae) bringt sie wertvolle Struktur in deinen Garten und markiert den Beginn des Frühlings. Durch ihren verholzten Wuchs dient sie als dauerhafter Ankerpunkt in der Gartengestaltung. Auch wenn für diese spezielle Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, sind Weidengewächse generell dafür bekannt, das erste Erwachen der Insektenwelt zu unterstützen. Wenn du einen robusten Strauch suchst, der wenig Mühe macht, ist sie eine gute Wahl. Du kannst mit ihr ganz einfach einen Rückzugsort für die gebietsfremd Natur schaffen.
Robuster Frühlingsbote: Verholzte Struktur und sanfte Kätzchen für deinen Garten.
Als verholztes Gehölz bietet diese Weide eine beständige Struktur innerhalb deines Gartens. Solche dauerhaften Pflanzen dienen als wichtige Verstecke und Ruheplätze für die Tierwelt. Im Frühjahr tragen die austreibenden Kätzchen zur ersten verfügbaren Biomasse des Jahres bei. Die Zweige bieten zudem einen geschützten Raum für die Ansiedlung verschiedener Kleinstlebewesen. Durch die Mehrjährigkeit festigt das Wurzelsystem den Gartenboden nachhaltig. Verholzte Strukturen sind zudem essenziell, um Insekten einen Ort für die Überwinterung zu bieten. So wird der Strauch zu einem kleinen, in sich geschlossenen Ökosystem.
Die Siebold-Weide (Salix sieboldiana) wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Weidenarten enthält sie in ihrer Rinde und den Blättern Stoffe wie Salicin (eine natürliche chemische Verbindung), die bei Verzehr Unverträglichkeiten auslösen können. Eltern sollten darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Zweifelsfall oder bei versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Verholzung
Verholzt
Pflanzenhöhe
9.7 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden nicht gefroren ist.
Wähle einen Standort mit viel Licht, am besten vollsonnig bis halbschattig.
Sorge für eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit, da Weidengewächse (Salicaceae) empfindlich auf lange Trockenheit reagieren.
Lockere den Boden vor der Pflanzung tiefgründig auf, um die Wurzelbildung zu fördern.
Ein regelmäßiger Rückschnitt im Spätwinter hält den Strauch kompakt und vital.
Bei schweren Böden empfiehlt es sich, etwas Sand zur Drainage (Wasserabfluss) unterzumischen.
Halte den Bereich um die Wurzeln im ersten Jahr frei von starkem Unkrautwuchs.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie gedeiht hervorragend im lichten Schatten unter dem Gehölz und ergänzt das frühe Blütenangebot ökologisch sinnvoll.
Die Siebold-Weide (Salix sieboldiana) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und zur Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Ursprünglich stammt diese Art aus Ostasien, wird aber aufgrund ihrer Robustheit auch in Mitteleuropa kultiviert. Sie wächst verholzt und bildet die für Weiden typischen Blütenstände aus, die wir als Kätzchen bezeichnen. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst oft Standorte mit guter Wasserversorgung. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre wechselständige Belaubung und die charakteristische Rindenstruktur aus, die auch im Winter für optische Reize sorgt.
1 Video zu Salix sieboldiana
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →