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Salix strepida
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Auffällig sind die silbrigen Kätzchen und die rötlich gefärbten Zweige, die im zeitigen Frühjahr im Garten leuchten. Diese Weide ist ein wertvoller Bestandteil unserer heimischen Natur und bereichert feuchtere Gartenbereiche ungemein. Als indigene (einheimische) Art ist sie perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst. Da sie zu den frühen Blühern gehört, ist sie ökologisch bedeutsam, auch wenn für diese spezielle Art noch wenige detaillierte Bestäubungsdaten vorliegen. Du tust der Artenvielfalt einen großen Gefallen, wenn du dieser seltenen Weide einen Platz an einem passenden Standort einräumst. Hast du schon einen feuchten Fleck in deinem Garten für sie reserviert?
Seltene einheimische Schönheit für feuchte Gartenbereiche.
Als indigene (einheimische) Art spielt die Waadtländer Weide eine wichtige Rolle in unserem lokalen Ökosystem. Auch wenn spezifische Beziehungsdaten zu Insektenarten in der aktuellen Datenbank fehlen, ist bekannt, dass die Gattung Salix zu den wichtigsten Pollenspendern im Vorfrühling gehört. Sie bietet eine lebensnotwendige Nahrungsquelle in einer Zeit, in der nur wenige andere Pflanzen blühen. Die Förderung solcher seltener Arten wie der Waadtländer Weide stärkt die genetische Vielfalt und stabilisiert das ökologische Gefüge in deinem Garten. Besonders in feuchten Biotopen fungiert sie als wertvoller Strukturgeber.
Die Waadtländer Weide wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Weidengewächse enthält sie in ihrer Rinde und in den Blättern Salicylate (natürliche Wirkstoffe der Weidenrinde), die bei Verzehr Unverträglichkeiten auslösen können. In Gärten mit kleinen Kindern ist daher Vorsicht geboten, und ein verantwortungsvoller Umgang sollte sichergestellt sein.
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Die Waadtländer Weide (Salix strepida) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) in der Ordnung der Malpighienartigen. Sie ist in unserer Region indigen (einheimisch) und wird in der Roten Liste Deutschlands in der Kategorie D (Daten mangelhaft) geführt, was auf ihre Seltenheit hinweist. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist feuchte Standorte, oft vergesellschaftet mit Mykorrhiza EM (Ektomykorrhiza, eine Form der Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln). Morphologisch zeigt sie die typischen Merkmale einer Strauchweide, die sich hervorragend in naturnahe Hecken integriert.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.