Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix wilhelmsiana
Auch bekannt als: Salix wilhelmsiana
Unverwechselbar ist die Wilhelms-Weide (Salix wilhelmsiana) durch ihre extrem schmalen, fast nadelartigen Blätter und die auffällig rutenförmigen, oft gelblichen Zweige. Als verholztes Pioniergehölz (Pflanzenart, die neue Lebensräume als Erstbesiedler erschließt) stabilisiert sie Uferbereiche und bietet Struktur in feuchten Gartenarealen. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, sind Weidengewächse generell wichtige Bestandteile naturnaher Lebensräume. Du kannst mit dieser Weide besonders an Teichrändern oder Bachläufen Akzente setzen. Wenn du eine Vorliebe für filigrane Blattstrukturen hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Filigraner Uferschutz: Die Wilhelms-Weide bringt Struktur an deinen Gartenteich.
Die Wilhelms-Weide dient als verholztes Element primär dem Strukturreichtum im Garten und bietet Schutz sowie Nistmöglichkeiten. Da sie bevorzugt an Gewässerrändern wächst, trägt sie zur Festigung des Bodens bei und schafft schattige Rückzugsorte am Wasser. Obwohl spezifische Interaktionsdaten für diese Art fehlen, ist bekannt, dass Weidengewächse als Gruppe eine zentrale Rolle im Ökosystem einnehmen. Die späte oder frühe Verfügbarkeit von Biomasse durch Laubwurf und Totholz bereichert den Nährstoffkreislauf im Gartenboden.
Die Wilhelms-Weide wird als nicht kindersicher eingestuft. Da die Rinde von Weidengewächsen Salicin enthält, kann der Verzehr größerer Mengen zu Unwohlsein führen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder Unverträglichkeit solltest du den Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktieren.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Verholzung
Verholzt
Pflanzenhöhe
6 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direktem Licht.
Sorge für einen feuchten bis nassen Boden, ideal ist die Nähe zu einem Gartenteich.
Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Achte auf einen ausreichenden Pflanzabstand von mindestens zwei Metern zu Gebäuden, da Weidengewächse ein ausgeprägtes Wurzelsystem entwickeln.
Eine Bodenvorbereitung ist meist nicht nötig, solange die Wasserversorgung dauerhaft gewährleistet ist.
Ein regelmäßiger Rückschnitt im Spätwinter fördert den Austrieb der dekorativen Jungruten.
Vermehrung ist leicht über Steckhölzer (unbewurzelte Zweigstücke, die direkt in die Erde gesteckt werden) möglich.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – sie schätzt die gleiche Bodenfeuchte und ergänzt das feine Laub der Weide durch ihre kräftigen Blüten.
Die Wilhelms-Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist ein typischer Bewohner von Flussauen und sandigen Uferbänken. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südosteuropa bis nach Zentralasien, wobei sie bevorzugt auf wechselfeuchten, mineralischen Böden wächst. Auffällig ist ihr strauchförmiger Wuchs mit sehr feinen, behaarten Blättern, die an die Trockenheit an flussbegleitenden Standorten angepasst sind. Als verholzendes Gehölz ist sie robust gegenüber periodischen Überschwemmungen.
1 Video zu Salix wilhelmsiana
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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