Bild folgtKI-generierte IllustrationSalvia viridis
Auch bekannt als: Grüner Salbei, Schopf-Salbei, Buntschopf-Salbei
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu übersehen: Der Buntschopf-Salbei (Salvia viridis) verrät sich durch seine intensiv gefärbten Hochblätter an der Triebspitze, die wie ein farbiger Schopf über den eigentlichen Blüten thronen. Mit einer kompakten Wuchshöhe von 0,18 m ist diese krautige Pflanze (nicht verholzende Pflanze) ein kleiner, aber wirkungsvoller Akzent im Beet. Da er bereits im April blüht, bringt er zu einer Zeit Farbe in den Garten, in der viele andere Arten noch im Austrieb sind. Die Art ist besonders für trockene Standorte geeignet und bereichert dein Gartenökosystem durch ihre spezialisierte Ausbreitungsstrategie. Wenn du Wert auf Struktur im Beetvordergrund legst, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Kompakter Farbtupfer: Nur 18 cm hoch und ein optisches Highlight im April.
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Der ökologische Wert des Buntschopf-Salbeis liegt vor allem in seiner frühen Blütezeit im April. Zu diesem Zeitpunkt bietet er Struktur und optische Signale im Gartenraum. Sein leichtes Diasporengewicht von 2,4987 mg ermöglicht eine effektive Fernausbreitung durch den Wind, was zur Vernetzung von Lebensräumen beitragen kann. Da für diese Art aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern vorliegen, ist seine Rolle im Garten vor allem als Pionierpflanze auf trockenen Flächen zu sehen. Die breitblättrige Struktur bietet zudem einen kleinklimatischen Schutzraum für wirbellose Bodenbewohner.
Bitte beachte, dass der Buntschopf-Salbei (Salvia viridis) laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn er optisch sehr ansprechend ist, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Eine Platzierung im Garten, die außerhalb der direkten Reichweite kleiner Kinder liegt, ist daher empfehlenswert.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.18 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, idealerweise in einem Bereich mit trockenem, magerem Boden.
Achte bei der Pflanzung auf die geringe Wuchshöhe von exakt 0,18 m, damit die Pflanze nicht von größeren Nachbarn überdeckt wird.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr (April), sobald der Boden bearbeitbar ist.
Halte den Boden eher trocken; Staunässe verträgt der Buntschopf-Salbei nicht.
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich, da die Pflanze an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Da die Samen mit etwa 2,5 mg ein leichtes Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) haben, verbreitet sich die Art oft selbst durch den Wind.
Lasse die verblühten Stände im April ruhig stehen, um die natürliche Fernausbreitung zu fördern.
Gute Partnerin: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) — sie hat die gleichen Ansprüche an trockene Standorte und ergänzt das Farbspektrum ökologisch wertvoll.
Der Buntschopf-Salbei gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und zur Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales). In unserer Region findet man ihn häufig auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo er durch seine breitblättrige Wuchsform auffällt. Morphologisch besonders sind die sterilen Hochblätter am Ende des Stängels, die meist blau, violett oder rosa gefärbt sind. Mit einer Blattfläche von 461,6 mm² und einer geringen Höhe ist er optimal an sonnige, offene Standorte angepasst.
3 Videos zu Buntschopf-Salbei



5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →