Bild folgtKI-generierte IllustrationSporobolus anglicus
Auch bekannt als: Englisches Schlickgras, spartine anglaise
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Arten
interagieren
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Interaktionen
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Auffällig sind die stramm aufrechten, kräftigen Halme und die dichten Bestände, die das Salz-Schlickgras (Sporobolus anglicus) an seinen Standorten bildet. Als echter Küstenspezialist festigt es den Boden und dient als wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Falter wie den Rostfarbenen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus). Wenn du einen Garten in Küstennähe oder mit salzhaltigem Boden hast, ist dieses Gras eine wertvolle Ergänzung für deine ökologische Gestaltung. Es ist faszinierend zu beobachten, wie dieses robuste Gewächs Wind und Wetter trotzt. Schau doch mal genau hin, ob du die zierlichen Falter an den Halmen entdeckst.
Ein robuster Küstenstar: Futterquelle für seltene Dickkopffalter von Juni bis Oktober.
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Dieses Gras bietet einen hohen ökologischen Wert für eine Vielzahl von Schmetterlingen aus der Gruppe der Dickkopffalter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Arten wie der Spiegel-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) direkt von der Pflanze. Auch der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzt die Bestände aktiv. Die Pflanze geht zudem eine Symbiose mit AM-Pilzen (Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze zur besseren Nährstoffaufnahme) ein. Durch ihre Fähigkeit, in extremen Salzzonen zu wachsen, erschließt sie Lebensräume, die für viele andere heimische Pflanzen unbewohnbar sind.
Das Salz-Schlickgras (Sporobolus anglicus) wird als nicht kindersicher eingestuft. Aufgrund der oft scharfkantigen Blätter und Halme besteht eine mechanische Verletzungsgefahr für Kinder und Haustiere beim Spielen. Sollten Pflanzenteile verschluckt werden oder Unklarheiten bestehen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Okt
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da das Gras für eine gesunde Entwicklung viel Licht benötigt.
Boden: Ideal ist ein feuchter bis nasser Untergrund, der gerne einen hohen Salzgehalt aufweisen darf.
Pflanzzeit: Setze das Gras im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Wasserbedarf: Halte die Erde stets feucht; zeitweise Staunässe wird an den natürlichen Standorten problemlos vertragen.
Düngung: Eine zusätzliche Düngung ist nicht notwendig, da das Gras an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Winterschutz: Lass die Halme über den Winter stehen, um die Basis der Pflanze und dort überwinternde Insekten zu schützen.
Vermehrung: Die Pflanze breitet sich über ihre Rhizome (unterirdische Ausläufer) selbstständig aus und bildet dichte Matten.
Gute Partnerin: Strand-Grasnelke (Armeria maritima) – sie teilt die Vorliebe für salzige Standorte und ergänzt das Gras optisch perfekt.
Das Salz-Schlickgras (Sporobolus anglicus) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland vor allem in den salzhaltigen Küstenregionen heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Schlickwatt-Zonen und Salzwiesen, also Pionierstandorte (neu besiedelbare Lebensräume) mit hohem Salzgehalt. Morphologisch zeichnet es sich durch seine kräftigen Rhizome (unterirdische Kriechsprosse) aus, die eine schnelle Ausbreitung und Bodenbefestigung ermöglichen. Die Blütenstände erscheinen als schmale Ähren, die meist einseitig angeordnet sind.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →