Bild folgtKI-generierte IllustrationSaperda carcharias
Auch bekannt als: Grosser Pappelbock, Walzenbock
heimisch Deutschland
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Der Große Pappelbock (Saperda carcharias) besticht durch seine beachtliche Größe von bis zu drei Zentimetern, eine walzenförmige Körperform und fein punktierte (mit winzigen Vertiefungen übersäte) Deckflügel, die von einer dichten, gelbgrauen Behaarung bedeckt sind. Seine Fühler sind, wie bei vielen Bockkäfern (Cerambycidae), sehr lang und überragen oft den gesamten Körper. Du findest diesen heimischen Bewohner bevorzugt in Gebieten mit altem Baumbestand oder an Waldrändern. In deinem Garten übernimmt er eine wichtige Rolle im Naturkreislauf als phytophag (pflanzenfressend) lebender Bewohner. Die Larven entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg xylophag (holzfressend) im Inneren von Stämmen und Zweigen. Durch diese Lebensweise fördern sie die Zersetzung von Holzsubstanz und schaffen wertvollen Lebensraum für andere Organismen. Wenn du das Tier in deinem Garten entdeckst, ist das ein Zeichen für einen gesunden Baumbestand. Du kannst ihn unterstützen, indem du alte Gehölze erhältst und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Ein naturnaher Garten mit Totholzanteil bietet ihm und seinen Larven die nötige Lebensgrundlage. Beobachten kannst du ihn am besten in der dämmerungsaktiven Zeit, wenn er auf den Stämmen umherwandert.
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Dieser Käfer ist für dich und deine Haustiere völlig harmlos und verfügt über keinerlei Verteidigungsmechanismen wie Gifte oder Stachel. Er wird im ökologisch geführten Garten nicht als Schädling betrachtet, sondern als interessanter Beobachtungsgast geschätzt. Ein Eingreifen deinerseits ist bei einer Sichtung nicht erforderlich.
Körper
Körperlänge
2.8 cm
Gewicht
0.9221 g
Der Große Pappelbock (Saperda carcharias) gehört zur Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Diese heimische Art ist in weiten Teilen Mitteleuropas verbreitet und bevorzugt Standorte mit ausreichendem Bestand an Gehölzen. Mit einer Körperlänge von 20 bis 30 Millimetern zählt er zu den stattlichsten Vertretern seiner Gattung. Die Käfer sind vorwiegend dämmerungsaktiv und verbringen den Großteil ihres Lebenszyklus in enger Bindung an ihre holzigen Wirtspflanzen.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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