Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Sarcophagidae
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Auffällig ist das schachbrettartige Muster auf dem silbrig-grauen Hinterleib und die leuchtend roten Augen dieser etwa zehn bis vierzehn Millimeter großen Fliege. Du erkennst sie oft beim Sonnenbad auf Blättern oder Steinen, wobei sie ihre Flügel meist leicht gespreizt hält. Pro Jahr entwickeln sich meist zwei bis drei Generationen. Eine Besonderheit ist, dass die Weibchen keine Eier legen, sondern bereits geschlüpfte Larven absetzen, was man als Larviparität bezeichnet. Diese Larven entwickeln sich oft in zerfallendem organischem Material oder leben parasitisch in Schnecken. Die erwachsenen Fliegen benötigen Nektar als Treibstoff und besuchen im Frühling gerne den Wiesen-Bärenklau. Im Hochsommer dient die Wilde Möhre als wichtige Nahrungsquelle, während im Spätherbst der Gemeine Efeu angeflogen wird. Die Überwinterung erfolgt als Tönnchenpuppe, also in einer festen, schützenden Hülle aus der letzten Larvenhaut, tief im Gartenboden. Du kannst diese nützlichen Zersetzer fördern, indem du offene Kompoststellen und heimische Doldenblütler in deinem Garten zulässt.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da sie weder sticht noch beißt. Es besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen Fleischfliegen-Arten, was jedoch für die ökologische Gartenarbeit unerheblich ist. Die Tiere übertragen im Gartenkontext keine Krankheiten auf den Menschen.
Sarcophaga okaliana gehört zur Familie der Fleischfliegen innerhalb der Ordnung der Zweiflügler und ist in weiten Teilen Mitteleuropas heimisch. Taxonomisch wird sie in der Untergattung Liosarcophaga geführt, deren Arten oft schwer voneinander zu unterscheiden sind. Wichtige Merkmale für Fachleute sind die drei dunklen Längsstreifen auf dem Thorax, also dem Brustabschnitt, sowie die markante Beborstung am Körperende. Sie spielt als Destruent, also als Abbauspezialist für organisches Material, eine wichtige Rolle im ökologischen Kreislauf des Gartens.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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