Bild folgtKI-generierte IllustrationSatureja cuneifolia
Auch bekannt als: Satureja cuneifolia
Mit ihren keilförmigen Blättern und dem kompakten Wuchs fällt Satureja cuneifolia sofort auf. Du erkennst dieses Bohnenkraut an seiner rein krautigen Wuchsform, die im Gegensatz zu vielen verwandten Arten niemals verholzt. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,3 m und ist damit ideal für kleine Strukturen im Garten geeignet. Für deinen Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie durch ihre extrem leichten Samen (0,18 mg) auch isolierte Flächen im Siedlungsraum erreicht. Wenn du einen sonnigen, mageren Standort hast, machst du mit dieser Spezialistin alles richtig.
Windreiterin mit 0,3 Metern Höhe: Die zierliche Spezialistin für Sonnenplätze.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt primär in ihrer Strategie zur Besiedlung neuer Lebensräume. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von lediglich 0,18 mg sind die Samen für die Windausbreitung optimiert. Dies ermöglicht eine Fernausbreitung über größere Distanzen hinweg, was für den Biotopverbund (Vernetzung von Lebensräumen) in zersiedelten Landschaften entscheidend ist. Da die Pflanze krautig wächst und nicht verholzt, bietet sie eine spezifische Struktur in der Krautschicht. Sie ist ein hochspezialisierter Bewohner von Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Durch ihre Anpassung an extreme Trockenstandorte besetzt sie ökologische Nischen, die von vielen anderen Pflanzen nicht genutzt werden können. Damit trägt sie zur pflanzlichen Vielfalt auf mageren Gartenstandorten bei.
Bitte beachte, dass Satureja cuneifolia als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du die Pflanze daher außerhalb der direkten Spielbereiche platzieren. Es liegen keine Hinweise auf eine schwere Giftigkeit vor, dennoch ist beim Umgang in einer kinderfreundlichen Umgebung Vorsicht geboten.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.3 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, idealerweise in einem Steingarten oder auf einer Trockenmauer.
Der Boden sollte mager und sehr gut durchlässig sein, um Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Die Pflanzzeit ist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 25 cm ein, um der Wuchshöhe von 0,3 m gerecht zu werden.
Eine Bodenvorbereitung durch Abmagern mit Sand oder feinem Kies ist bei humosen Böden unbedingt ratsam.
Da die Pflanze nicht verholzt, ist kein Rückschnitt ins alte Holz erforderlich; entferne im Frühjahr lediglich die vertrockneten Triebe.
Dünger ist nicht notwendig und würde die Standfestigkeit der Pflanze eher schwächen.
Gute Partnerin: Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) – beide teilen die Vorliebe für Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und ergänzen sich im Wuchs.
Satureja cuneifolia gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in trocken-warmen Regionen beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo sie auf kargen Böden gedeiht. Morphologisch zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie nicht verholzt, sondern als rein krautige Pflanze wächst. Mit einer Höhe von 0,3 m bleibt sie niedrig. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) sind mit 0,18 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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