Bild folgtKI-generierte IllustrationSaxifraga aphylla
Auch bekannt als: Stängelblattloser Steinbrech, Blattloser Steinbrech, Schmalkronblättriger Steinbrech
An seinem extrem niedrigen, polsterartigen Wuchs von nur 0,02 m lässt sich der Nacktstängel-Steinbrech (Saxifraga aphylla) sofort erkennen. Dieser winzige Überlebenskünstler ist ein echter Spezialist für kühle, kalkreiche Standorte und bringt die raue Schönheit der Hochalpen direkt in deinen Steingarten. Da er auf magere Böden angewiesen ist, hilft er dir dabei, die Artenvielfalt auf kargen Flächen zu fördern, die oft vernachlässigt werden. Durch seine arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Pilz-Wurzel-Symbiose) unterstützt er zudem ein gesundes Bodenleben. Wenn du ein Herz für die kleinen, feinen Details der Natur hast und einen echten Spezialisten pflegen möchtest, ist dieser Steinbrech die ideale Wahl für dich.
Alpines Wunder im Miniaturformat: Mit nur 0,02 m Höhe ein Gigant für Kalkgärten.
In deinem Garten besetzt der Nacktstängel-Steinbrech eine wertvolle ökologische Nische für Spezialisten der Felsflora. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine enge Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, trägt er zur Stabilität und Gesundheit des Bodengefüges bei. Da seine Blütezeit von Juli bis September reicht, ergänzt er das Nahrungsangebot in einer Phase, in der viele andere alpine Pflanzen bereits verblüht sind. Er dient als Lebensraum für spezialisierte Kleinstlebewesen, die auf offene, magere Standorte angewiesen sind. Auch ohne spezifische Bestäuberdaten ist klar: Solche indigenen (einheimischen) Spezialisten fördern die strukturelle Vielfalt und den Erhalt der alpinen Flora in Kultur.
Der Nacktstängel-Steinbrech ist als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Teile der Pflanze verzehren. Im Falle eines Verdachts auf Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.015 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht (9): Wähle einen vollsonnigen Platz; die Pflanze benötigt für ein gesundes Wachstum maximale Helligkeit.
Boden: Der Untergrund muss zwingend kalkhaltig / basisch sein (hoher pH-Wert).
Nährstoffe: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) benötigt er mageren Boden; verzichte komplett auf Dünger.
Feuchtigkeit: Halte das Substrat frisch (mäßig feucht), achte aber auf einen guten Wasserabzug, um Staunässe zu vermeiden.
Temperatur: Er liebt kühle Bedingungen; ein Platz in einem Alpinum oder einem Steingarten mit kühlem Kleinklima ist ideal.
Pflanzzeit: Setze den Steinbrech im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst (September-November) in die Erde.
Wuchs: Mit nur 0,02 m Höhe sollte er im Vordergrund gepflanzt werden, damit er nicht von größeren Pflanzen überdeckt wird.
Gute Partnerin: Weiße Silberwurz (Dryas octopetala) — sie hat die gleichen Ansprüche an Kalk und alpine Bedingungen.
Der Nacktstängel-Steinbrech gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Felsfluren (offene Gesteinsstandorte) und Schuttstellen in alpinen Höhenlagen. Als krautige, nicht verholzende Pflanze erreicht er eine Wuchshöhe von exakt 0,02 m und bildet charakteristische, breitblättrige Rosetten aus. Diese flache Wuchsform schützt ihn in der Natur vor extremen Winden und der Kälte seiner hochgelegenen Heimat.
1 Video zu Nacktstängel-Steinbrech
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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