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Saxifraga geranioides
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Auch bekannt als: Saxifraga geranioides
Du erkennst den Storchschnabel-Steinbrech (Saxifraga geranioides) an seinen tief gelappten, fast handförmig eingeschnittenen Blättern und den zarten, weißen Blüten auf kurzen Stielen. Sie besetzt ökologische Nischen auf Felsbändern, die für viele andere Gewächse unbewohnbar sind. Da die Art spezialisierte Lebensräume besiedelt, fördert sie die Vielfalt in deinem Steingarten oder Alpinum. Wenn du eine Vorliebe für alpine Schätze hast, die Struktur und Wildnisflair verbinden, ist dieser Steinbrech eine Bereicherung für dein Beet.
Ein alpiner Charakterkopf: Tief eingeschnittenes Laub trifft auf zartes Weiß.
Als Gebirgspflanze bietet dieser Steinbrech in seinem natürlichen Habitat eine wichtige Struktur in kargen Felsregionen. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, lässt sich die Interaktion mit einzelnen Insektenarten nicht abschließend benennen. Er dient jedoch allgemein als Trittsteinbiotop (vernetzendes Habitat für wandernde Arten) in der Gartenlandschaft. Seine dichten Polster bieten zudem Schutz für kleinste Bodenlebewesen vor Austrocknung. Durch die Besiedlung von Steinfugen trägt er zur biologischen Stabilisierung von Hanglagen bei.
Bitte achte darauf, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Sie sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen Kleinkinder spielen, da sie nicht zum Verzehr geeignet ist. Es wird empfohlen, nach dem Hantieren mit der Pflanze die Hände zu waschen, um mögliche Hautreizungen durch die klebrigen Drüsenhaare zu vermeiden.
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Der Storchschnabel-Steinbrech gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae). In unserer Region ist er in Österreich heimisch, wo er bevorzugt in montanen bis alpinen Lagen auf silikatischem Urgestein siedelt. Ein markantes Merkmal sind die klebrigen Drüsenhaare (sekretabsondernde Pflanzenhaare), die den gesamten Spross überziehen. Die Blüten stehen in lockeren Rispen (verzweigte Blütenstände) und zeigen die typische fünfzählige Symmetrie seiner Gattung.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.