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Saxifraga oppositifolia subsp. oppositifolia
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Auch bekannt als: Saxifraga oppositifolia subsp. oppositifolia
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu übersehen: Der Rote Steinbrech (Saxifraga oppositifolia subsp. oppositifolia) bildet flache, dichte Polster, die im zeitigen Frühjahr von leuchtend purpurroten, becherförmigen Blüten überzogen werden. Da er in unseren Breiten indigen (einheimisch) ist, passt er perfekt in naturnahe Steingärten, wo er extremen Wetterlagen trotzt. Besonders der seltene Alpen-Apollo (Parnassius phoebus) profitiert von dieser Pflanze als Nahrungsquelle. Wenn du eine robuste Schönheit suchst, die auch karge Ecken belebt, ist dieser Steinbrech genau die richtige Wahl für dein grünes Refugium.
Leuchtender Purpur-Teppich: Die Lebensversicherung für den Alpen-Apollo.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Rote Steinbrech eine lebenswichtige Ressource in kargen Lebensräumen. Er dient als Nektarpflanze für spezialisierte Hochgebirgsfalter wie den Alpen-Apollo (Parnassius phoebus) und den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria tritonia). Durch seine frühe Blütezeit ab April bietet er diesen Arten eine verlässliche Energiequelle, wenn andere Pflanzen noch ruhen. Da er dichte Matten bildet, bietet er zudem Kleinstlebewesen Schutz vor extremen Witterungseinflüssen.
Achtung beim Standort: Der Rote Steinbrech ist als nicht kindersicher eingestuft. Er sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt Pflanzenteile in den Mund nehmen könnten. Eine Verwechslung mit stark giftigen Gartenpflanzen ist aufgrund der charakteristischen Wuchsform und der dachziegelartigen Blätter jedoch eher unwahrscheinlich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,102 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Damit sich der Rote Steinbrech bei dir wohlfühlt, braucht er einen sonnigen Standort. Der Boden sollte zwar frisch (mäßig feucht) sein, aber unbedingt durchlässig, da er staunasse Füße nicht verträgt. Als Schwachzehrer bevorzugt er mageren, mineralischen Untergrund – eine Mischung aus Erde und reichlich Gesteinssplitt ist ideal.
Dieser Steinbrech gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und ist in den Gebirgsregionen Deutschlands und der Schweiz heimisch. Er wächst bevorzugt in Felsspalten oder auf Schuttfluren, wo er durch seine dachziegelartig angeordneten, kleinen Blätter vor Kälte geschützt ist. Die Unterart oppositifolia zeichnet sich durch ihre gegenständige (gegenüberliegende) Blattstellung aus. Er ist ein typischer Schwachzehrer (Pflanze, die auf nährstoffarmen Böden gedeiht) und besiedelt Standorte bis in alpine Höhenlagen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.