Bild folgtKI-generierte IllustrationSaxifraga sibirica
Auch bekannt als: Saxifraga sibirica
An seinen zarten, krautigen Trieben und den breitblättrigen Blättern lässt sich der Sibirische Steinbrech (Saxifraga sibirica) sofort erkennen. Er bereichert Ihren Garten als botanische Besonderheit, die vor allem durch ihre Anpassung an kühle Standorte besticht. Da die Pflanze nicht verholzt, wirkt sie besonders filigran in Steinritzen oder Mauerspalten. Die extrem leichten Samen nutzen den Wind, um sich neue Lebensräume im Garten zu erschließen. Auch wenn für diese spezifische Art noch keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, fördert jede zusätzliche gebietsfremd Pflanzenstruktur die lokale Biodiversität. Schauen Sie doch mal, ob dieser kleine Überlebenskünstler bei Ihnen ein passendes Plätzchen findet.
Leichtgewicht mit Windantrieb: 0,02 mg Samen für neue Wege im Naturgarten.
Der Sibirische Steinbrech trägt zur Vielfalt spezialisierter Nischenbewohner bei. Da seine Samen (Diasporen) nur 0,02 mg wiegen, erfolgt die Ausbreitung hauptsächlich über den Wind (Anemochorie). Dies ermöglicht der Pflanze, auch isolierte Standorte wie Mauerkronen oder Felsvorsprünge zu besiedeln. Solche Strukturen bieten wertvollen Lebensraum für bodennah lebende Wirbellose. Auch wenn spezifische Daten zu Blütenbesuchern für diese Art in der Region fehlen, dienen Steinbrechgewächse generell als Trittsteinbiotope für die Vernetzung alpiner oder arktischer Flora. Durch den Verzicht auf Verholzungen bleibt die Pflanze weich und bietet im Zerfallsprozess organische Substanz für Kleinstlebewesen im Boden.
Der Sibirische Steinbrech (Saxifraga sibirica) wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achten Sie darauf, die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren zu kultivieren, beispielsweise in erhöhten Steingartenanlagen oder Mauerspalten. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wählen Sie einen eher kühlen Standort im Garten, der dem Gebirgscharakter der Pflanze entspricht.
Nutzen Sie die Pflanzzeit im Frühjahr (März bis Mai), damit sich die krautigen Wurzeln vor der Hitze etablieren können.
Achten Sie auf einen gut durchlässigen Boden, um Staunässe (Wasseransammlung an den Wurzeln) konsequent zu vermeiden.
Bringen Sie die Samen vorsichtig aus: Da sie mit 0,02 mg extrem leicht sind, sollten sie nur hauchdünn mit Erde bedeckt werden.
Da die Pflanze nicht verholzt, ist ein klassischer Rückschnitt nicht erforderlich; entfernen Sie lediglich abgestorbene Pflanzenteile im Frühjahr.
Platzieren Sie den Steinbrech an Stellen, an denen der Wind die Samen ungehindert weitertragen kann.
Beachten Sie bei der Standortwahl, dass die Art als nicht kindersicher eingestuft wird.
Gute Partnerin: Die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) – sie bevorzugt ähnliche karge Bodenverhältnisse und ergänzt das feine Erscheinungsbild des Steinbrechs ideal.
Der Sibirische Steinbrech gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) innerhalb der Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales). Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die arktischen und subarktischen Zonen Eurasiens bis hin zu Gebirgsregionen. Er wächst bevorzugt an felsigen Standorten oder in feuchten, kühlen Nischen, was ihn als Spezialisten kennzeichnet. Morphologisch auffällig ist der rein krautige Wuchs ohne Verholzungen, kombiniert mit einer charakteristischen Blattform. Die Vermehrung erfolgt über winzige Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die lediglich 0,02 mg wiegen und somit ideal an die Fernausbreitung durch Luftströmungen angepasst sind.
1 Video zu Saxifraga sibirica
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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