Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Der Erzfarbene Schwarzkäfer (Scaphidema metallica) fällt Dir in Deinem Garten vor allem durch seinen metallisch glänzenden Körper auf, der ein charakteristisches Merkmal dieser heimischen Käferart ist. Mit einer Körpermasse von etwa 0,012 Gramm zählt er zu den eher zierlichen Insekten in Deiner direkten Nachbarschaft. Du triffst diesen Käfer häufig dort an, wo Holz oder andere Pflanzenteile bereits morsch werden und verrotten. Als Käfer übernimmt er eine wertvolle Aufgabe im Stoffkreislauf, da er zur Zersetzung organischer Materialien beiträgt. Seine Ernährung ist allgemein auf die Verwertung von pflanzlichen Überresten oder pilzlichen Strukturen ausgerichtet, wodurch er für Deine lebenden Gartenpflanzen keine Gefahr darstellt. In einem naturnahen Garten fungiert er als Nützling, der hilft, den Boden mit Nährstoffen anzureichern. Du kannst ihn fördern, indem Du morsche Baumstümpfe oder kleine Totholzhaufen im Garten belässt. Solche Strukturen bieten ihm den notwendigen Lebensraum für seine Entwicklung und die Aufzucht der nächsten Generation. Wenn Du ihm diese Rückzugsorte zugestehst, unterstützt Du aktiv die natürliche Vielfalt direkt vor Deiner Haustür.
Dieser Käfer ist für Dich, Deine Haustiere und Deine Gartenpflanzen vollkommen harmlos. Es handelt sich um ein nützliches Insekt, das weder stechen noch beißen kann. Da er zur allgemeinen Biodiversität (Vielfalt der Lebensformen) beiträgt, solltest Du ihn einfach gewähren lassen.
Körper
Körperlänge
0.5155 cm
Gewicht
0.012129 g
Der Erzfarbene Schwarzkäfer (Scaphidema metallica) ist taxonomisch in die Ordnung der Käfer eingeordnet und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt Lebensräume mit einem hohen Anteil an organischem Zerfallsmaterial, wie etwa feuchte Waldränder oder ökologisch bewirtschaftete Gärten. Als typischer Bewohner der Kraut- und Holzschicht spielt er eine Rolle als Destruent (Zersetzer), der totes Material abbaut. Seine Verbreitung erstreckt sich über weite Teile Mitteleuropas, wobei er als standorttreu gilt.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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