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Schlagintweitia huteri
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Auch bekannt als: Schlagintweitia huteri
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die blassen, fast weißlich-gelben Blütenkörbchen, an denen du das Blassblütige Habichtskraut sofort erkennst. Als Biologe schätze ich diese Art sehr, da sie als Korbblütler (Asteraceae) eine wichtige Nische in sonnigen Gartenbereichen füllt. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) profitieren von ihrem Nektar. Obwohl sie oft als Neophyt (eine Pflanze, die nach 1492 bei uns eingezogen ist) geführt wird, ist sie in Deutschland und Österreich fest in der Natur etabliert. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die ökologischen Mehrwert bietet, liegst du hier genau richtig.
Blasse Schönheit, starke Wirkung: Die Rettungsinsel für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Pflanze ein wertvoller Anlaufpunkt für bedrohte Schmetterlinge. Besonders Scheckenfalter-Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) nutzen die Blüten aktiv. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) zählen zu den regelmäßigen Besuchern. Selbst der Östliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) findet hier Nahrung. Durch die Symbiose mit Bodenpilzen trägt das Habichtskraut zudem zur Stabilität des Boden-Ökosystems bei. Damit leistet die Pflanze einen konkreten Beitrag zum Erhalt spezialisierter Insektenpopulationen.
Das Blassblütige Habichtskraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Falls es zu einem versehentlichen Verzehr oder Problemen kommt, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Es empfiehlt sich, die Pflanze so zu platzieren, dass kleine Kinder beim Spielen nicht in direkten Kontakt mit dem Milchsaft der Stängel kommen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Das Blassblütige Habichtskraut (Schlagintweitia huteri) ist ein Vertreter der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und in der Region Deutschland und Österreich beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist lichte, steinige Standorte wie Schotterfluren (unbewachsene Flächen mit Steinen) oder helle Waldränder. Morphologisch zeichnet es sich durch milchsaftführende Stängel und Zungenblüten aus, die in den charakteristischen Körbchen stehen. Eine Besonderheit ist die Bindung an AM-Mykorrhiza (spezielle Bodenpilze), die die Pflanze bei der Nährstoffaufnahme aus mageren Böden unterstützen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.