Bild folgtKI-generierte IllustrationSchoenoplectus × kuekenthalianus
Auch bekannt als: Kuekenthal-Teichsimse
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind bei der Kükenthal-Teichbinse (Schoenoplectus × kuekenthalianus) die hohen, binsenartigen Halme, die deinem Gartenteich Struktur verleihen. Als natürliche Hybride ist sie ein spannendes Element für die Uferzone, das sowohl über als auch unter Wasser ökologisch wertvoll wirkt. Besonders Schmetterlinge wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder der Schwarzkolbige Dickkopffalter (Thymelicus lineola) profitieren von ihrer Anwesenheit im Garten. Mit dieser Pflanze förderst du aktiv die Artenvielfalt in deiner direkten Umgebung. Du kannst sie wunderbar nutzen, um flache Wasserzonen natürlich einzugrenzen.
Strukturgeber am Wasser: Ein sicherer Hafen für seltene Wiesenvögelchen.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist diese Teichbinse eine wichtige Ressource für verschiedene Falterarten. Bestäuber wie das Stromtal-Wiesenvögelchen (Coenonympha oedippus) und das Wald-Wiesenvögelchen (Coenonympha hero) nutzen Bestände dieser Gattung in ihren Lebensräumen. Auch der Gelbringfalter (Lopinga achine) und Pararge xiphioides finden hier wertvolle Strukturen. Die Pflanze dient zudem als Ansitz für Libellen und bietet im dichten Halmgewirr Schutz für kleine Amphibien. Im Winter können die verbliebenen Samenstände als Nahrung für Vögel dienen, während die hohlen Halme Überwinterungsplätze für kleine Insekten bieten.
Die Kükenthal-Teichbinse wird als nicht kindersicher eingestuft. In deinem Garten solltest du daher besonders in Bereichen, in denen Kinder spielen, auf eine entsprechende Aufsicht achten, zumal Standorte am Wasser generell Gefahren bergen. Im Falle eines Falles erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz direkt am Teichrand oder in der Flachwasserzone bis etwa 20 Zentimeter Wassertiefe.
Boden: Das Substrat sollte dauerhaft feucht, nährstoffreich und eher lehmig sein.
Pflanzzeit: Setze die Binse idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange das Wasser noch nicht gefroren ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 40 bis 60 Zentimeter Abstand zu Nachbarpflanzen, da sie sich über Rhizome (unterirdische Kriechsprosse) ausbreitet.
Pflege: Ein Rückschnitt der abgestorbenen Halme sollte erst im späten Frühjahr erfolgen, um Tieren im Winter Schutz zu bieten.
Vermehrung: Du kannst den Wurzelstock im Frühjahr mit einem Spaten teilen und die Stücke neu einsetzen.
Gute Partnerin: Die Wasserminze (Mentha aquatica) – sie besiedelt ähnliche feuchte Standorte und ergänzt die Teichbinse optisch durch ihre violetten Blütenkugeln.
Die Kükenthal-Teichbinse gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und ist eine Kreuzung aus der Dreikant-Teichbinse (Schoenoplectus triqueter) und der Gewöhnlichen Teichbinse (Schoenoplectus lacustris). In Deutschland kommt sie natürlich an Flussufern und in Marschgebieten vor, wo sie wechselfeuchte Bedingungen bevorzugt. Morphologisch zeichnet sie sich durch Halme aus, die Merkmale beider Elternarten vereinen, oft mit einem leicht dreikantigen Querschnitt im oberen Bereich. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit der arbuskulären Mykorrhiza (AM, eine Pilzverbindung an den Wurzeln), die ihr hilft, Nährstoffe im nassen Boden effizienter aufzunehmen.
1 Video zu Schoenoplectus kuekenthalianus
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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