Bild folgtKI-generierte IllustrationScopula caricaria
An ihrem sehr zierlichen Körperbau und der geringen Masse von nur etwa 0,005 Gramm lässt sich (Scopula caricaria) sofort erkennen. Dieser kleine Schmetterling ist in der Schweiz heimisch und gehört zur Familie der Spanner (Geometridae). Als polyphage (vielfältige Pflanzen fressende) Art sind die Raupen nicht wählerisch und nutzen verschiedene heimische Kräuter als Nahrung. Du kannst die Falter von Mai bis September in Deinem Garten beobachten, wobei sie mittlere Temperaturen bevorzugen. Da die Überwinterung als Larve (Raupe) erfolgt, ist ein naturbelassener Garten mit Bodenbewuchs lebensnotwendig. Um die Art zu unterstützen, solltest Du heimische Wildpflanzen wie den Spitzwegerich (Plantago lanceolata) oder den Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum officinale) wachsen lassen. Diese dienen den Raupen als wichtige Futterquelle. Lass im Herbst ruhig etwas Falllaub und abgestorbene Pflanzenteile liegen, damit die Raupen dort sicher überwintern können. Ein ungestörter Gartenbereich bietet ihnen den nötigen Schutz vor Frost. Wenn Du auf Pestizide verzichtest, förderst Du diesen kleinen Gartenbewohner nachhaltig.
Dieser kleine Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in Deinem Garten. Er sticht oder beißt nicht und stellt keine Gefahr für Deine Pflanzen oder Haustiere dar. Du kannst ihn unbesorgt beobachten, ohne besondere Schutzmaßnahmen treffen zu müssen.
(Scopula caricaria) ist ein Vertreter der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In der Schweiz ist die Art heimisch und mit 399 Beobachtungen in der Fachdatenbank gut dokumentiert. Sie zeichnet sich durch ihre geringe Körpergröße und eine polyphage (mehrere Pflanzenarten nutzende) Ernährungsweise der Larven aus. Die Art besetzt eine intermediäre (mittlere) Temperaturnische und ist somit an das mitteleuropäische Klima gut angepasst.
Körpergröße
small
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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