Bild folgtKI-generierte IllustrationScorzoneroides autumnalis
Auch bekannt als: Herbstlöwenzahn, Herbst-Löwenzahn
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst den Herbst-Schuppenlöwenzahn (Scorzoneroides autumnalis) an seinen leuchtend gelben Korbblüten, die auf verzweigten, fast blattlosen Stängeln sitzen und erst spät im Jahr erscheinen. Die Pflanze wächst in einer flachen Blattrosette direkt am Boden, was sie besonders trittfest macht. Für deinen Naturgarten ist sie wertvoll, da sie genau dann blüht, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Besonders Wildbienen wie die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) finden hier wichtige Spätsommer-Nahrung. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze für sonnige Rasenkanten suchst, machst du mit ihr alles richtig.
Späte Goldstücke: Die Nektar-Tankstelle im August für unsere Wildbienen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine wichtige Ressource für spezialisierte Insekten. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum) fliegen die Blüten im Hochsommer an. Auch der Sechzehnfleckige Kugelmarienkäfer (Tytthaspis sedecimpunctata) und der Laufkäfer Ophonus azureus profitieren von der Pflanze als Lebensraum. Da die Samen erst spät im Jahr reifen, bieten sie eine willkommene Nahrungsquelle für Vögel vor dem Wintereinbruch. Durch die Mykorrhiza-Verbindung trägt die Pflanze zudem zur Stabilität und Gesundheit deines Gartenbodens bei.
Bitte beachte, dass der Herbst-Schuppenlöwenzahn laut Datenbank-Angaben nicht als kindersicher eingestuft ist. Achte in Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren darauf, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Es ist ratsam, Kindern den bewussten Umgang mit Wildpflanzen frühzeitig zu erklären.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.131 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 7: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Ellenberg Feuchte 6: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, aber keine Staunässe bilden.
Ellenberg Nährstoffe 5: Ein normaler, mäßig nährstoffreicher Gartenboden ist ideal.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen am besten von März bis Mai ein.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Mit genau 0,13 m eignet sich die Pflanze perfekt für den Vordergrund von Beeten oder für kurzgehaltene Kräuterrasen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; lass die Samenstände für die Selbstaussaat stehen.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie hat ähnliche Standortansprüche und ergänzt das herbstliche Blütenbild wunderbar.
Der Herbst-Schuppenlöwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch). Er besiedelt bevorzugt frische Wiesen und Weiden, die mäßig nährstoffreich sind. Als ausdauernde, krautige Pflanze geht er eine Symbiose mit Bodenpilzen ein, die man als AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) bezeichnet. Ein markantes Merkmal ist seine Wuchshöhe von genau 0,13 m, was ihn deutlich kompakter als viele seiner Verwandten macht. Seine Früchte sind mit 0,6735 mg extrem leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht.
3 Videos zu Herbst-Schuppenlöwenzahn



83 Arten interagieren mit dieser Pflanze
62 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →