Bild folgtKI-generierte IllustrationSedum rupestre agg.
Artengruppe
Auffällig sind bei der Felsen-Fetthenne die walzenförmigen, dickfleischigen Blätter, die wie kleine Fichtennadeln dicht an den Trieben stehen. Diese Sukkulente (Pflanze mit Wasserspeicher) ist eine wahre Überlebenskünstlerin für die heißesten Ecken in deinem Garten. Da sie als Schwachzehrer (Pflanze für magere Böden) gilt, benötigt sie kaum Pflege und gedeiht dort, wo andere Arten aufgrund von Hitze aufgeben. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0,23 m bildet sie niedrige, dichte Teppiche auf kargem Grund. Wenn du nach einer robusten Lösung für Trockenmauern suchst, ist diese Art die ideale Wahl für dich.
Die 23 Zentimeter hohe Überlebenskünstlerin für heiße Mauern und Steingärten.
Die Felsen-Fetthenne spielt als Sukkulente eine wichtige Rolle in trockenen Lebensräumen, da sie auch bei extremer Hitze stabil bleibt. Durch ihr sehr geringes Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,0526 mg verbreitet sie sich effektiv über den Wind und besiedelt so auch isolierte Standorte wie Mauerkronen. Da sie ein Schwachzehrer ist, stabilisiert sie karge Böden und verhindert Erosion auf Magerstandorten. Im Winter bleibt das Laub grün und bietet am Boden Schutz für verschiedene Kleinstlebewesen. Sie schließt damit eine wichtige ökologische Lücke an Standorten, die für die meisten anderen Pflanzen zu trocken sind.
Beachte bitte, dass die Felsen-Fetthenne laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte daher vermieden werden. Bei Unwohlsein nach versehentlichem Verschlucken kontaktierst du am besten den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240. Für die normale Handhabung im Garten ist sie jedoch unbedenklich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.235 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz für diese Art, denn sie benötigt viel direkte Sonne (Ellenberg Lichtwert 8).
Der Boden muss trocken und sehr durchlässig sein; Staunässe verträgt die Pflanze nicht (Ellenberg Feuchtewert 2).
Als Schwachzehrer (Magerzehrer) benötigt sie keinen Dünger; magere den Boden bei Bedarf mit Sand oder feinem Kies ab.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 Zentimetern ein, damit sich die Polster gut ausbreiten können.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, die verblühten Stände können im Winter als Strukturgeber stehen bleiben.
Gute Partnerin: Die Heidenelke (Dianthus deltoides) – sie teilt die Vorliebe für magere, vollsonnige Standorte und ergänzt die Fetthenne optisch hervorragend.
Die Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre agg.) gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und ist in Deutschland indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Felsfluren. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre sukkulenten (wasserspeichernden) Blätter und den kriechenden Wuchs aus, der zur Polsterbildung führt. Als Archäophyt oder einheimische Art ist sie perfekt an das hiesige Klima angepasst und besiedelt bevorzugt neutrale bis schwach saure Untergründe.
1 Video zu Felsen-Fetthenne (Artengruppe)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →