Bild folgtKI-generierte IllustrationParthenocissus quinquefolia
Auch bekannt als: vigne vierge vraie, Fünfblättrige Jungfernrebe
2
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den handförmig geteilten Blättern mit meist fünf Einzelblättchen lässt sich die Selbstkletternde Jungfernrebe (Parthenocissus quinquefolia) sofort erkennen. Im Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie durch ihre schwere Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) von 25,05 mg eine wichtige Nahrungsquelle für Tiere darstellt, die zur Verbreitung beitragen. Durch ihre Symbiose mit Bodenpilzen, der sogenannten Arbuskulären Mykorrhiza (AM), verbessert sie die Nährstoffaufnahme und stärkt das ökologische Gleichgewicht im Boden. Da sie verholzt, bietet sie zudem dauerhafte Strukturen und Versteckmöglichkeiten für die lokale Fauna. Wenn du eine robuste Kletterpflanze suchst, die auch mit Halbschatten gut zurechtkommt, ist sie eine bereichernde Wahl für dein Gartenökosystem.
Robuster Kletterkünstler mit prachtvoller Herbstfärbung und 1,15 m Wuchshöhe.
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Die Selbstkletternde Jungfernrebe leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität, indem sie von Juli bis August blüht und so in der Hochsommerphase Ressourcen bereitstellt. Nach aktuellen Daten zur Samenausbreitung sind die 25,05 mg schweren Diasporen (Samen) für die Tierverbreitung geeignet, was die lokale Nahrungskette unterstützt. Die arbuskuläre Mykorrhiza (AM) sorgt für eine effiziente Vernetzung im Boden und fördert die Vitalität benachbarter Pflanzen. Durch ihre verholzte Struktur bietet sie ganzjährig geschützte Rückzugsräume für verschiedene Tierarten. Zudem trägt die Blattfläche von über 6500 mm² zur Verdunstungskühlung und damit zur Verbesserung des Mikroklimas im Garten bei.
Die Selbstkletternde Jungfernrebe wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass die Beeren nicht verzehrt werden, da sie für den Menschen ungenießbar sind. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Bioregion
Continental
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.149 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Lichtzahl 6), dort fühlt sie sich am wohlsten.
Bodenfeuchte: Achte auf einen frischen, also mäßig feuchten Boden (Feuchtezahl 5), um Trockenstress zu vermeiden.
Nährstoffe: Die Pflanze ist ein Mittelzehrer (Nährstoffzahl 6) und kommt mit einem durchschnittlich versorgten Gartenboden gut zurecht.
Bodenreaktion: Ein neutraler bis schwach saurer Boden (Reaktionszahl 6) ist ideal für das Wachstum.
Pflanzzeit: Setze die Jungfernrebe im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Frost herrscht.
Wuchshöhe: Plane bei der Pflanzung fest mit einer Endhöhe von 1,15 m.
Pflege: Da sie verholzt, ist sie sehr langlebig; ein Rückschnitt kann im Spätwinter erfolgen, um die Form zu wahren.
Gute Partnerin: Der Wald-Geißbart (Aruncus dioicus) passt hervorragend, da er ähnliche Ansprüche an frische Böden und halbschattige Lagen stellt.
Die Selbstkletternde Jungfernrebe gehört zur Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist frische, mäßig warme Standorte wie Waldränder oder Gebüsche. Botanisch zeichnet sie sich als verholzende Kletterpflanze aus, die breitblättriges Laub bildet und eine Blattfläche von etwa 6572 mm² erreicht. Eine Besonderheit ist ihr Wuchstyp, der es ihr ermöglicht, Oberflächen ohne zusätzliche Rankhilfen zu bewachsen, wobei sie in der Höhe kompakt bei etwa 1,15 m bleibt.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →