Bild folgtKI-generierte IllustrationSenecio nemorensis agg.
Artengruppe
Schon von weitem fällt das Hain-Greiskraut durch seine leuchtend gelben Blütenkörbchen und die kräftigen, breitblättrigen Stängel auf. Da es sich um eine indigene (einheimische) Art handelt, ist sie perfekt an unsere Standorte angepasst und bereichert deinen Garten als robuster Naturbestandteil. Besonders an halbschattigen Plätzen mit gehaltvollem Boden fühlt sie sich wohl. In deinem Garten schließt sie die Lücke zwischen Gehölzen und Freiflächen und trägt so zur Strukturvielfalt bei. Wenn du einen nährstoffreichen Platz hast, den du ökologisch aufwerten möchtest, ist diese Staude eine hervorragende Wahl.
Heimischer Leuchtturm: Robuste Blattpracht für nährstoffreiche Schattenplätze.
Das Hain-Greiskraut spielt als indigene Art eine wichtige Rolle im lokalen Gefüge. Eine Besonderheit ist die Symbiose mit der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer Form der Pilz-Wurzel-Gemeinschaft, die die Nährstoffaufnahme verbessert und die Bodenstruktur stabilisiert. Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) hilft sie dabei, überschüssige Nährstoffe im Boden zu binden und in Biomasse umzuwandeln. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, konzentriert sich ihr ökologischer Wert auf die Bodenbiologie und den Erhalt der heimischen Pflanzenvielfalt. Durch ihre Blattgröße bietet sie zudem Schutz und Kleinklima für Bodenorganismen.
Bitte beachte, dass das Hain-Greiskraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Es enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr für Menschen und Haustiere gesundheitsschädlich sein können. Im Falle eines Unfalls erreichst du den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.188 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, da die Pflanze direkte Mittagssonne meidet.
Boden: Setze sie in Starkzehrer-Boden, also in eine Erde, die besonders nährstoffreich und 'fett' ist.
Feuchtigkeit: Halte den Boden stets frisch (mäßig feucht), Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Pflanzung ist das Frühjahr (März bis Mai) oder der Herbst (September bis November).
Bodenvorbereitung: Arbeite bei Bedarf reifen Kompost ein, um den hohen Nährstoffbedarf dieser Staude zu decken.
Pflege: Ein Rückschnitt im Spätwinter bereitet die Pflanze auf den neuen Austrieb vor.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich am passenden Standort zuverlässig über Samen.
Gute Partnerin: Der Echte Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) – er teilt die Vorliebe für frische, halbschattige und nährstoffreiche Standorte im Garten.
Das Hain-Greiskraut (Artengruppe) (Senecio nemorensis agg.) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Abkürzung 'agg.' steht für Artengruppe (eine Gruppe sehr ähnlicher, nah verwandter Pflanzenarten), die in der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist. Ihr natürlicher Lebensraum sind frische (mäßig feuchte), nährstoffreiche Waldränder und Lichtungen im Halbschatten. Die krautige, nicht verholzende Pflanze zeichnet sich durch große Blätter mit einer Blattfläche von rund 9978 mm² aus, was sie im Garten deutlich von feineren Arten abhebt.
1 Video zu Hain-Greiskraut (Artengruppe)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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