Bild folgtKI-generierte IllustrationSenecio ovatus
Auch bekannt als: Senecio fuchsii
9
Arten
interagieren
49
Interaktionen
dokumentiert
Wer Fuchssches Greiskraut (Senecio ovatus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren bis zu 1,50 Meter hohen Stängeln und den hellgelben Korbblüten ist sie eine stattliche Erscheinung im Garten. Da sie als indigen (einheimisch) eingestuft ist, spielt sie eine wichtige Rolle im heimischen Ökosystem, besonders an Gehölzrändern. Da die Blütezeit von Mai bis September reicht, bietet sie über viele Monate hinweg eine verlässliche Nahrungsquelle. In deinem Naturgarten ist sie genau richtig, wenn du eine robuste Pflanze suchst, die auch mit weniger Licht im Halbschatten zurechtkommt. Du tust damit aktiv etwas für den Erhalt der regionalen Flora, da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest verwurzelt ist.
Heimische Kraft für den Halbschatten: Blüht ausdauernd von Mai bis September.
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Nach aktuellen Daten ist diese Art ein wertvoller Bestandteil einheimischer Lebensgemeinschaften. Ihre lange Blühphase von Monat 5 bis 9 macht sie zu einer wichtigen Tankstelle im Sommer und Frühherbst, wenn viele andere Waldpflanzen bereits verblüht sind. Da sie indigen ist, ist sie perfekt in die lokalen Nahrungsketten integriert. Auch wenn keine spezifischen Einzelarten für Bestäuber in den vorliegenden Daten gelistet sind, profitiert die lokale Insektenwelt im Halbschatten massiv von diesem ausdauernden Nektarangebot. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände zudem als Rückzugsort für Kleinstlebewesen.
Nicht kindersicher. Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb bei der Standortwahl in Familiengärten Vorsicht geboten ist. Da sie zu den Greiskräutern zählt, sollte ein Verzehr unbedingt vermieden werden. Eine Verwechslung mit ungiftigen Arten ist aufgrund der markant gesägten Blattränder und der beachtlichen Wuchshöhe eher unwahrscheinlich.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.99 m
Das Fuchssche Greiskraut ist ein typischer Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) und benötigt daher einen nährstoffreichen, fetten Boden, um seine volle Größe zu erreichen.
Wähle einen Standort im Halbschatten (halbtägige Besonnung).
Die Erde sollte stets frisch (mäßig feucht) sein; Staunässe oder völlige Austrocknung sind zu vermeiden.
Pflanzzeit ist idealerweise von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Da die Pflanze recht ausladend wächst, plane genügend Standraum ein.
Eine Vermehrung kann durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr erfolgen.
Lasse die Stängel über den Winter stehen, um das ökologische Potenzial voll auszuschöpfen.
Gute Partnerin: Wald-Geißbart (*Aruncus dioicus*) – beide teilen die Vorliebe für frische, halbschattige Standorte am Gehölzrand und ergänzen sich harmonisch in ihrer imposanten Wuchsform.
Das Fuchssche Greiskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in Mitteleuropa weit verbreitet ist und bevorzugt Waldlichtungen oder feuchte Säume besiedelt. Typisch sind die wechselständig angeordneten, lanzettlichen Blätter mit scharf gesägtem Rand. Eine Besonderheit ist die Symbiose mit einer AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza), einer speziellen Form der Wurzel-Pilz-Gemeinschaft, die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizienter aus dem Waldboden aufzunehmen.
1 Video zu Fuchssches Greiskraut

8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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