Bild folgtKI-generierte IllustrationSesbania grandiflora
Auch bekannt als: Turibaum
An seinen auffälligen, schmetterlingsartigen Blüten und dem aufrechten, baumförmigen Wuchs lässt sich der Turibaum (Sesbania grandiflora) sofort erkennen. Er gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), die eine besondere ökologische Eigenschaft besitzen: Sie können mithilfe von Bakterien Stickstoff aus der Luft binden und im Boden anreichern. Davon profitieren nicht nur der Baum selbst, sondern auch die Pflanzen in seiner direkten Nachbarschaft. Mit einer stattlichen Höhe ist er ein beeindruckender Blickfang für große Gärten oder Wintergärten. Wenn du ein Faible für botanische Besonderheiten hast, die aktiv zur Bodenverbesserung beitragen, ist dieser Baum eine spannende Bereicherung für deine Grünanlage.
Stolze 6 Meter Höhe: Ein imposanter Stickstoff-Spezialist für deinen Garten.
In der ökologischen Gartenkultur nimmt der Turibaum eine wichtige Rolle als Bodenverbesserer ein. Durch die Symbiose (Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Vorteil) mit Knöllchenbakterien wandelt er Stickstoff um und macht ihn für das gesamte Gartenökosystem verfügbar. Die schweren Samen von 72,8435 mg deuten nach aktuellen Bestäubungsdaten auf eine Strategie hin, bei der die Ausbreitung vor allem lokal erfolgt oder durch größere Tiere unterstützt wird. In der Gartenstruktur bietet die breitblättrige Krone Schutzraum für heimische Vögel wie den Buchfinken (Fringilla coelebs). Da er verholzt ist, dient er zudem als dauerhafter Lebensraum für verschiedene Mikroorganismen im Bodenbereich. Sein Beitrag zur Humusbildung durch abgeworfenes Laub ist für die Bodenfauna von hohem Wert.
Bitte beachte, dass der Turibaum als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern sollte der Baum so platziert werden, dass kein unbeaufsichtigter Kontakt mit Pflanzenteilen stattfindet. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Teils immergrün
Pflanzenhöhe
6.09 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze den Baum im Frühling zwischen März und Mai, sobald keine harten Fröste mehr zu erwarten sind.
Standort: Wähle einen Platz, der der Endhöhe von 6,09 m gerecht wird und ausreichend Raum zur Entfaltung bietet.
Bodenbeschaffenheit: Achte auf einen tiefgründigen Boden, um dem verholzten Wurzelsystem festen Halt zu geben.
Wasserhaushalt: Sorge für einen guten Wasserabfluss (Vermeidung von Staunässe), da die Wurzeln empfindlich auf Sauerstoffmangel reagieren.
Nährstoffe: Da die Art Stickstoff fixiert, ist eine zusätzliche Düngung mit mineralischen Stickstoffdüngern meist nicht erforderlich.
Winterschutz: In unseren Regionen ist ein Schutz der verholzten Struktur vor extremen Minusgraden ratsam.
Gute Partnerin: Die Zaun-Wicke (Vicia sepium) – sie nutzt als heimische Verwandte ähnliche Strategien zur Bodenverbesserung und ergänzt den Baum am Stammfuß.
Der Turibaum (Sesbania grandiflora) gehört taxonomisch zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). In Mitteleuropa kommt er nicht natürlich vor, sondern wird aufgrund seiner Frostempfindlichkeit meist als Kübelpflanze oder in geschützten Lagen gehalten. Morphologisch zeichnet sich die Pflanze als verholzter, breitblättriger Baum aus, der eine fixierte Wuchshöhe von 6,09 m erreicht. Eine Besonderheit sind die schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die ein Gewicht von 72,8435 mg aufweisen und vorwiegend über kurze Distanzen verbreitet werden.
2 Videos zu Turibaum
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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