Bild folgtKI-generierte IllustrationSilphium laciniatum
Auch bekannt als: Kompasspflanze
Schon von weitem fällt die Kompasspflanze (Silphium laciniatum) durch ihre leuchtend gelben Korbblüten und die markante Blattstellung auf. In deinem Garten ist diese Staude ein wichtiger Spätblüher, der von Juli bis Oktober eine verlässliche Anlaufstelle für Bestäuber darstellt. Da sie erst blüht, wenn viele andere Arten bereits verblüht sind, liefert sie wertvollen Pollen und Nektar in der späten Saison. Besonders faszinierend ist die Fähigkeit der Pflanze, ihre Blätter exakt nach den Himmelsrichtungen auszurichten. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die ökologischen Wert mit botanischen Besonderheiten verbindet, ist sie die richtige Wahl für dich.
Gelber Spätblüher mit eingebautem Kompass: Struktur und Orientierung im Beet.
Mit einer Blütezeit von Juli bis Oktober dient die Pflanze als wichtige späte Nahrungsquelle für zahlreiche Insektengruppen. Da zu dieser Zeit das Angebot an heimischen Blüten oft nachlässt, ist sie eine wertvolle Ergänzung im Naturgarten. Die Diasporen (Samen) sind mit 33,78 mg vergleichsweise schwer, was auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hindeutet; sie können aber auch von Tieren verschleppt werden. Die beachtliche Blattfläche bietet zudem Lebensraum und Versteckmöglichkeiten für kleine Gliedertiere. Obwohl keine spezifischen Bindungen an einzelne Arten in der Datenbank vermerkt sind, ist der ökologische Nutzen durch die späte Blüte und die Biomasse der krautigen Pflanze hoch.
Die Kompasspflanze ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, sie nicht in Spielbereichen von Kleinkindern zu pflanzen, um unnötige Risiken zu vermeiden. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere zur Sicherheit den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.701 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze die Staude am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Garten.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre Blätter optimal nach dem Licht ausrichten kann.
Boden: Der Untergrund sollte tiefgründig und durchlässig sein, da die Pflanze kräftige Wurzeln ausbildet.
Wuchshöhe: Berücksichtige bei der Beetplanung die Endhöhe von genau 0.7 m.
Wasserbedarf: Einmal etabliert, kommt die Pflanze dank ihrer Blattstellung sehr gut mit Trockenheit zurecht.
Pflege: Schneide die abgestorbenen Triebe erst im Vorfrühling zurück, um die Struktur über den Winter zu erhalten.
Vermehrung: Die schweren Diasporen (Samenkörner) wiegen 33,78 mg und sorgen für eine natürliche Ausbreitung über kurze Distanzen.
Pflanzpartner: Die Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine ideale heimische Partnerin, da sie die gleichen sonnigen Standorte liebt.
Die Kompasspflanze gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine krautige Pflanze (nicht verholzend). Ursprünglich in den Prärien Nordamerikas beheimatet, hat sie sich als widerstandsfähige Gartenstaude in unserer Region etabliert. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 0.7 m und besitzt auffällig große, breitblättrige Laubblätter mit einer Fläche von rund 6950 mm². Die vertikale Ausrichtung der Blätter in Nord-Süd-Richtung ist eine morphologische Anpassung, um die Verdunstung bei starker Sonneneinstrahlung zu minimieren.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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