Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch in Deutschland
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Mit seinem mächtigen, schuppenlosen Körper und den markanten Barteln (Tast- und Geschmacksorgane am Maul) ist der Wels (Silurus glanis) der größte heimische Süßwasserfisch. Dieses beeindruckende Tier bevorzugt tiefe, warme Gewässer mit weichem Untergrund und viel Deckung. Als dämmerungs- und nachtaktiver Jäger verbringt er den hellen Tag meist ruhend in sicheren Verstecken am Gewässergrund. Er ernährt sich als Fleischfresser sehr vielseitig von verschiedenen wasserbewohnenden Tieren, was ihn zu einem wichtigen Regulator in seinem Lebensraum macht. In einem gewöhnlichen Gartenteich ist er aufgrund seiner potenziellen Körpergröße meist fehl am Platz, doch in sehr großen naturnahen Weihern kann er vorkommen. Er besetzt dort die ökologische Nische eines Spitzenprädators (Raubtier am Ende der Nahrungskette). Falls du ein solches Tier in einem ausreichend großen Gewässer entdeckst, ist keine Sorge geboten, da er ein fester Bestandteil der heimischen Fauna ist. Achte darauf, die Wasserqualität stabil zu halten, um die Lebensgrundlage für alle Wasserbewohner zu sichern. Er erbeutet bevorzugt kranke oder schwache Tiere und trägt so maßgeblich zur Gesunderhaltung der Fischbestände bei. Ein direktes Eingreifen durch dich ist nicht notwendig, da sich der Bestand in intakten Systemen selbst reguliert. Sein Vorhandensein ist oft ein Zeichen für ein reiches Nahrungsangebot im Gewässer.
Welse sind für Menschen vollkommen harmlos und verhalten sich in der Regel sehr scheu. Es handelt sich um eine heimische Art, für die je nach Bundesland spezifische Fischereigesetze und Hegevorschriften (Regeln zur Bestandsbetreuung) gelten können. Ein respektvoller Abstand schützt das Tier vor unnötigem Stress.
Der Wels gehört zur Gruppe der Wirbeltiere und ist als heimische Fischart in vielen Regionen Deutschlands fest etabliert. Er bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer und ist taxonomisch der Ordnung der Welsartigen zuzuordnen. Als benthisch (am Boden lebend) orientierter Fisch nutzt er seine hochempfindlichen Sinnesorgane zur Orientierung in trüben Gewässerzonen. In seinem Verbreitungsgebiet gilt er als standorttreu und bevorzugt Reviere mit ausreichendem Unterschlupf.
•Friedrichs-Manthey et al. (2023) — Harmonised Freshwater Fish Occurrence Data für 12 Bundesländer, Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB), GBIF, DOI: 10.15468/c75fky (CC BY 4.0)
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