Bild folgtKI-generierte IllustrationSolanum bonariense
Auch bekannt als: Solanum bonariense
Schon von weitem fällt der Buenos-Aires-Nachtschatten durch seine stattliche Statur von 2.0 m auf. Du erkennst ihn an seinem kräftigen, strauchartigen Wuchs und den typischen, sternförmigen Blüten, die seine Zugehörigkeit zu den Nachtschattengewächsen verraten. Da er verholzt, bringt er eine dauerhafte Struktur in Deinen Garten und dient als wertvoller Sichtschutz. Auch wenn für diese Art keine spezifischen Insektendaten vorliegen, bereichert er als blühfreudiger Exot die strukturelle Vielfalt. Wegen seiner Giftigkeit solltest Du ihn jedoch mit Bedacht platzieren, wenn Kinder bei Dir spielen. Hast Du schon einen sonnigen, geschützten Platz für diesen imposanten Strauch gefunden?
Imposanter Nachtschatten-Strauch: 2 Meter Struktur für sonnige Gartenplätze.
Mit einer festen Wuchshöhe von 2.0 m bietet der Buenos-Aires-Nachtschatten eine wichtige vertikale Ebene im Garten. Die breitblättrige Struktur dient als Schattenspender und Rückzugsort für verschiedene Bodenbewohner. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern oder Raupen vorliegen, liegt sein ökologischer Wert vor allem in der Bereitstellung von Deckung und Nistmöglichkeiten im dichten Geäst. Die verholzenden Zweige tragen zur Biomassebildung bei und können nach dem Schnitt in einer Totholzecke wertvolle Dienste leisten. So ergänzt er das Gartenökosystem vor allem durch seine physische Präsenz.
Der Buenos-Aires-Nachtschatten ist giftig und enthält Alkaloide wie Solanin und Solasodin. Besonders die unreifen Beeren und das Kraut stellen bei Einnahme eine Gefahr dar; die Pflanze ist daher nicht kindersicher. Im Falle einer Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen, windgeschützten Standort, damit der Strauch seine Wuchshöhe von 2.0 m erreicht.
Pflanze ihn im Frühjahr zwischen März und Mai, sobald keine harten Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Der Boden sollte nährstoffreich und durchlässig sein; vermeide unbedingt Staunässe (Wasseransammlungen im Wurzelbereich).
Halte beim Einpflanzen ausreichend Abstand zu Wegen, da die Pflanze nicht kindersicher ist.
Gieße regelmäßig, aber lasse die oberste Erdschicht zwischenzeitlich abtrocknen.
Ein Rückschnitt der verholzten Triebe im zeitigen Frühjahr fördert eine dichte Verzweigung.
Da die Art frostempfindlich ist, solltest Du sie im Winter an einen hellen, kühlen Ort im Haus umziehen.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) – sie liebt ebenfalls sonnige Standorte und bietet einen heimischen Kontrast zu diesem exotischen Strauch.
Dieser Strauch (Solanum bonariense) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und zur Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales). Ursprünglich in Südamerika beheimatet, zeigt er sich bei uns als breitblättrige, verholzende Pflanze, die bevorzugt an warmen Standorten gedeiht. Morphologisch besticht er durch seine aufrechte Wuchsform und die derben, grünen Blätter. In unseren Breiten ist er vor allem als Kübelpflanze oder in sehr milden Weinbauregionen im Freiland anzutreffen, da er nicht vollständig winterhart ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →