Bild folgtKI-generierte IllustrationSolanum lanceifolium
Auch bekannt als: Solanum lanceifolium
Mit ihren breitblättrigen (großflächigen) Blättern fällt Solanum lanceifolium sofort auf. Als krautige, nicht verholzte Pflanze bereichert sie deinen Garten durch ihre markante Blattstruktur und ihre Zugehörigkeit zur interessanten Familie der Nachtschattengewächse. Da die Art schwere Samen (Diasporen) bildet, ist sie auf kurze Ausbreitungswege oder die Hilfe von Tieren angewiesen, welche die Verbreitung übernehmen. In einem ökologisch geführten Garten bietet sie dir die Chance, eine weniger bekannte Verwandte unserer Nutzpflanzen aus nächster Nähe zu beobachten. Achte darauf, ihr einen Platz zu geben, an dem ihre Blätter zur Geltung kommen, ohne den Weg für Kinder oder Haustiere zu kreuzen.
Blattwunder der Nachtschatten: Eine markante Bereicherung für warme Gartenplätze.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt vor allem in ihrer Strategie der Samenausbreitung. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von 9,17 mg gehört sie zu den Pflanzen, die auf Tiere für den Transport angewiesen sind, was die lokale Fauna in den Ausbreitungszyklus einbindet. Da es sich um eine krautige Pflanze mit beachtlicher Blattfläche handelt, bietet sie zudem Bodennahe Schattenbereiche und ein Kleinklima für bodenbewohnende Organismen. Spezifische Bestäubungsdaten für hiesige Insekten liegen derzeit noch nicht vor, doch als Nachtschattengewächs ist sie ein wichtiger Baustein für die botanische Vielfalt im Siedlungsraum.
Solanum lanceifolium ist in allen Teilen giftig, insbesondere im Kraut und den unreifen Beeren. Sie enthält Alkaloide wie Solanin und Solasodin, die bei Einnahme zu schweren Vergiftungen führen können; die Pflanze ist daher nicht kindersicher. Im Falle einer Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze Solanum lanceifolium im Frühling zwischen März und Mai, sobald keine harten Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Wähle einen warmen, geschützten Standort, damit die großen Blätter nicht durch starken Wind beschädigt werden.
Der Boden sollte nährstoffreich sein, um das schnelle Wachstum der krautigen Masse zu unterstützen.
Eine Pflanzung im Herbst (September bis November) ist ebenfalls möglich, sofern der Boden noch frostfrei und bearbeitbar ist.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, vermeide jedoch Staunässe (stehendes Wasser), da dies die Wurzeln schädigen kann.
Da die Pflanze nicht verholzt, ist kein Rückschnitt von Altholz nötig; abgestorbene Triebe können im Frühjahr bodennah entfernt werden.
Ein Winterschutz aus Laub oder Reisig ist in rauen Lagen empfehlenswert.
Gute Partnerin: Die Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum) – sie teilt den Bedarf an nährstoffreichen Böden und bietet einen schönen optischen Kontrast.
Solanum lanceifolium gehört zur Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales) und zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). In der Region tritt sie als krautige Pflanze auf, die im Gegensatz zu vielen Sträuchern der Gattung nicht verholzt. Ein morphologisches (gestaltliches) Merkmal sind die breitblättrigen Blätter mit einer Fläche von über 5300 mm², die eine effiziente Lichtnutzung ermöglichen. Die Verbreitung erfolgt über schwere Samen von etwa 9,17 mg, was in der Botanik als Hinweis auf Kurzdistanzausbreitung oder Tierverbreitung gilt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →