
Soldanella alpicola
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Auch bekannt als: Soldanella alpicola
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Arten
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dokumentiert
An ihren zartvioletten, tief gefransten Glockenblüten lässt sich das Alpen-Alpenglöckchen (Soldanella alpicola) sofort erkennen. Diese zierliche Staude ist ein Spezialist für magere, frische Standorte und bringt alpine Eleganz in deinen Garten. Ökologisch ist sie besonders wertvoll, da sie nach aktuellen Bestäubungsdaten dem Goldenen Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) als wichtige Nahrungsquelle dient. Wenn du einen kühlen, hellen Platz mit magerem Boden hast, wird sie dich jedes Jahr aufs Neue mit ihrer frühen Blüte erfreuen. Hast du schon ein passendes Plätzchen im Steingarten für diese Alpen-Schönheit reserviert?
Alpine Frühaufsteherin: Wichtige Nektarquelle für den Goldenen Scheckenfalter.
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Das Alpen-Alpenglöckchen ist ein wichtiger Bestandteil der biologischen Vielfalt in Bergregionen. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert insbesondere der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) von ihrem Nektarangebot. Diese Schmetterlingsart ist auf intakte, magere Standorte angewiesen, wie sie das Alpenglöckchen besiedelt. Durch die Ausbildung einer Arbuskulären Mykorrhiza (AM) fördert die Pflanze zudem die Gesundheit des Boden-Pilzgeflechts. In deinem Garten unterstützt sie somit nicht nur seltene Falter, sondern trägt auch zur Stabilität der unterirdischen Lebensgemeinschaften bei. Als indigene (einheimische) Art ist sie perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst.
Das Alpen-Alpenglöckchen ist laut Datenbank nicht kindersicher und sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen. Es liegen Hinweise vor, dass der Kontakt oder Verzehr bei empfindlichen Personen zu Reizungen führen kann. Eine Verwechslung mit stark giftigen Arten ist aufgrund der einzigartig gefransten Blütenform jedoch nahezu ausgeschlossen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,017 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Alpen-Alpenglöckchen (Soldanella alpicola) gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae). In unserer Region ist die Art vor allem in den Gebirgslagen Österreichs heimisch, wo sie typischerweise auf frischen Bergwiesen und an Schneetälchen vorkommt. Charakteristisch sind die grundständigen, rundlich-nierenförmigen Blätter und der drüsige Blütenschaft. Als Arbuskuläre Mykorrhizapflanze (AM - eine Symbiose, bei der Pilze Nährstoffe gegen Kohlenhydrate tauschen) lebt sie in einer engen Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen. Diese Verbindung ermöglicht es der Pflanze, auch auf kargen Böden gesund zu wachsen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_387427911
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.