Bild folgtKI-generierte IllustrationSolidago altissima
Auch bekannt als: Solidago altissima
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihrer stattlichen Statur von genau 2,0 m und den goldgelben Blütenrispen lässt sich die Hohe Goldrute (Solidago altissima) sofort erkennen. Als krautige (nicht verholzte) Pflanze bringt sie eine starke vertikale Struktur in deinen Garten, die im Spätsommer unübersehbar ist. Da sie nicht kindersicher ist, solltest du den Standort mit Bedacht wählen. Ihre leichten Samen verbreiten sich mühelos durch den Wind und besiedeln so neue Flächen. Wenn du große Gartenbereiche füllen möchtest, bietet diese Art eine beeindruckende Präsenz. Achte darauf, ihren Ausbreitungsdrang im Blick zu behalten, damit dein Garten ein ausgewogenes ökologisches Gleichgewicht behält.
Stolze 2,0 Meter Goldgelb: Ein imposanter Riese für den herbstlichen Garten.
Da keine spezifischen Beziehungsdaten vorliegen, zeigt sich der ökologische Wert vor allem in der Biomasseproduktion. Die Pflanze produziert mit ihren großen Blättern viel organisches Material, das nach dem Absterben den Nährstoffkreislauf bereichert. Die extrem leichten Samen von nur 0,083 mg dienen der effektiven Fernausbreitung durch den Wind. Mit einer Wuchshöhe von 2,0 m bietet sie im Winter wichtige vertikale Strukturen im Garten. In diesen markhaltigen Stängeln finden verschiedene Kleinstlebewesen Schutz vor Witterungseinflüssen. Die Hohe Goldrute fungiert so als raumbildendes Element, das zur strukturellen Vielfalt deines Gartens beiträgt.
Ein wichtiger Hinweis: Die Hohe Goldrute ist als nicht kindersicher eingestuft. Falls du kleine Kinder im Haushalt hast, solltest du einen Standort wählen, der nicht direkt als Spielbereich dient. Bei Unfällen oder Verdacht auf Unverträglichkeit kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Da sie nicht verholzt, sind die Triebe zwar flexibel, sollten aber nicht verzehrt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Wuchshöhe von 2,0 m erreicht.
Pflanzzeit im Frühling: Setze junge Stauden idealerweise zwischen März und Mai.
Pflanzzeit im Herbst: Nutze die Monate September bis November für die Pflanzung.
Beachte den Platzbedarf, da die breiten Blätter (Fläche 1043,41 mm²) Raum zur Entfaltung benötigen.
Da die Pflanze krautig (nicht verholzt) ist, kannst du die abgestorbenen Triebe im Spätwinter bodennah zurückschneiden.
Die Vermehrung erfolgt über leichte Samen (0,083 mg), die der Wind weit trägt; schneide Verblühtes rechtzeitig ab.
Gießen ist bei längerer Trockenheit ratsam, da die großen Blattflächen viel Wasser verdunsten.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie ist ebenfalls robust, heimisch und bildet einen dichten Teppich zu Füßen der hohen Goldrute.
Die Hohe Goldrute gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur Gattung Solidago. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz besiedelt sie oft Ruderalflächen (unbebaute Brachflächen auf Schutt oder Kies). Charakteristisch sind ihre breitblättrigen, nicht verholzten Triebe, die eine Höhe von genau 2,0 m erreichen. Mit einer Blattfläche von 1043,41 mm² und gelben Einzelblüten in Rispen ist sie morphologisch markant. Ihre Vermehrung erfolgt über extrem leichte Samen, sogenannte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die ein Gewicht von nur 0,083 mg aufweisen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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